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1/1825 (1825) Von des Volks Ursprung / durch Johann von Müller
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I. Buch. Sechstes Capitel.

baren Auen auf anmukhigen Höhen die Helvetische Haupt«siadt Aventicum; Julius Alpinus, ein reicher wohlbe«freundeter ") Mann war Vorsteher der Nation. AIS' die Nachricht deS Unglücks in diese große Stadt kam,

wurde in dem allgemeinen Entsetzen und in der TrauereineS jeden HauseS daS gemeine Wesen verloren gege«den, und Gesandte geschickt, um den Ueberwindcr durchUnterwerfung zu begütigen- Cäcina forderte die Hin«richtung deS Julius AlpinuS; der Nation könne nur derKaiser die verdiente Strafe schenken. Das unglücklicheVolk erstummte. Julia, Priesterin der Stadtgöttin, alS ^ihr Vater von dem höchsten Ansehen und Glück in diesesVerderben fiel, wagte sich in daS Lager: warf sich demFeldherrn zu Füßen und bat mit der Beredsamkeit un«schuldig unglücklicher Jugend um ihren Vater. Cäcinaließ jhn lödten- Hierauf mußten die Helvctier an denKaiser senden. Anderthalb tausend Jahre nach diesen Ge«schichten ist in den Trümmern von Aventicum folgende ^Erabschrifc gefunden worden"). „Hier bin ich, die„Julia Alpinula, begraben, cineS unglückseligen VaterS„unglückliche Tochter, Priesterin der Göttin Aventia: ver-geblich habe ich um das Leben meines Vaters gebeten;„sein trauriger Tod war ihm von dem Schicksal bestimmt: -,,ich habe drey und zwanzig Jahre gelebt."

JhreRcttmig Hundert fünf und siebenzig Jahre nach dem Sieg der

Mau»E'""' Hclvetier über den Consul CassiuS, hundert fünf und' zwanzig Jahre nachdem Cäsar ihreMacht gebrochen, undalsdann ihnen wohlgethan, standen ihre Gesandten, umden letzten Tag der Nation abzuwenden, vor einem ganzandern Cäsar . Jener war der größte Feldherr alter Sei«

z») war die Gemahlin des reichen Manns von

Baden,, oben bey »-

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21 s- Niemaud weiß, wo der Stein geblieben ist.

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