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Unglück8 s) aus Norden. Aber zur selbigen Zeit strittenbie Teutschen um Freyheit oder Herrschaft unter sich: die'krümme an der Nheingränze waren durch Unruhen,Wanderungen, Geld, Wein und Handel geschwächt;Warbode, wie wir wissen, hatte das Land an der Donau -quelle verlassen, um tief im Walde frey und gewaltig zuAgieren. Gallier«') kamen in die Sitze seines Volks/, Jung«Ituge, die kein Landeigenlhum halten, kühn waren, weilnichts verlieren konnten, und welche verdroß den Rö-tern dienstbar zu.seyn. Sie kamen, jeder für sich oderi" freundschaftlichen Scharen, mit Pferden, mit Vieh,^der mit seiner breyspitzigen Hallbare und einemSchwert, nackt außer um die Hüfte. Sie bemächtigten!>ch der Hügel und Thäler, worein die mitternächtlichenWpenberge sich anmuthig herabfenken- Sie reutetcn denWald aus, flochten zur Wohnung für Menschen undWeh, Strohdächer über Baumstämme, und führten solcheHütten auf die Weiden mit: Mauern verschmäheten sie;bürgerlicher Gesellschaft bedurften sie nicht, jeder thatalles. Frey irrten sie in der Allmend««); man weiß nicht,ob sie von derselben Alemannen«») oder ob nach ihnen dieEinend genannt wurde. Sie fürchteten die Geister der^atur, und ehrten Gott oder sie unter Eichen, auf Hö«
^0) dlaneal <;u«<;1o tluretgiie Acntibus (bei! Teutschen) , ei non
«n>or nolLrl, ül oerl.« vtiium 1»i; <juancto »rgentivu« imperiinivil ibm wit»uk> maii>8 <jusiu Nosuma
^itcorUillm. Oerm,, c. 3Z.
Cb. ders. in demselben Buch.
ö«) Obextcutsches Wort für Gcmeindgütcr, aus Weide» oderFeld bestehend.
^) 2» verschiedenen Abhandlungen bey Wcgelin srNes. re>-.^Uevical-.) sind die Alemannischen Alterthümer aus den Rö-mern mir genügsamen Fleiße gesammelt. Ueber alle allschwä-bischen Sachen hat 2- C. Pfistcr'ü geistreicher Fleiß (Gesch.vv» Schwaben , Hcilbronn i5or) daü mögliche Licht verbrci,lrt. iiel>„ die Etymologie des Namens würde man kühnerentschieden haben, wenn AsiniuS üuadratus nicht wäre.
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