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1/1825 (1825) Von des Volks Ursprung / durch Johann von Müller
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84
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84 I. Bilch- Siebentes Capitel.

bischen Lander hat Julius Cäsar eröffnet-- Aber dieVerwandtschaft und Abstammung' der Völker des Nor-dens ist aus den fünfhundert Jahren des RömischenKaiserrhums kaum so genau bekannt, als bei uns dieStamme in Peru oder Chili. Der Ursprung einer Na'kion (das ist, mit welchen Stammen jedes Volk auf denuralten Wanderungen am längsten zusammengeblieben)ist am sichersten durch Vergleicbung der Sprachen zu er-kennen'«); aber vor kaum neun Jahrhunderten wurde zuniersten Mal in einer nordischen Sprache geschrieben«);vorher findet sich eine sehr kleine Zahl verstümmelte Worteeinzeln in ausländischen Schriften; wenige Namen derVölker werfen einiges Licht auf ihren Ursprung: Erst-lich, weil die Griechen und Römer viele Namen unter-drückt oder verdorben; sie liebten die Genauigkeit weni-ger als sie barbarische Töne haßten 6). Zweitens, weilBenachbarte ein- Volk vst bloß in Rücksicht auf Zügeseiner Sitten benennen. Barbar, Numidier, Wandale/vielleicht Cueve, ist ein einziger Name, welcher in vck'

auf Christum nur ai-t Jahre; Levcsque ruckt (mit freylich ebenauch nicht statthafte» Gründen) bis an das Tro,a»ische Jahrh»»'dert hinauf. Siehe die meist wahren Betrachtungen Bca»'

fort's, cle l iiiLcrUiiillv «ivü >,r«n,i>.-rs «wclvu, und Al'

garotti über die Jahre öer Könige. Wir zählen hier »»'gefähr seit Polyb.

4) S. in den mi-icoll. licrolin. 1710, Leibniz äe orixln.tilim <Il,cli« ex iiillicin Ii„A„ao. , in der Allgcm. Nerv. Gcsch'SchlözcrS und einige».andern historisch- kritischen Schrift»der iicuesteii Zeit, mysteihaste Entwickelung und Anwendungdieser Gedanken.

«) vor dem Vertrag der Enkel Carls des Groste"(s. in Sinner'S csrsl. Msewi-. Uer,>.)u„d vor dein E««'Ludwigs des Teutsche» (in Joseph Planta^Geich-der Romanschcn Sprache, Chur >77s ) sind wenig«ejnzclnc Bruchstücke mi Schilterische» rbe«. und einig«"ander» Sammlunge».

s) Selbst Plillillt nennt oft nur Uaiiali Sermone lli'otu faeiliadt. I.. II.

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