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Geyers; welches von geringem Anfang durch die Klug-heil und Kühnheit einiger Männer zu der Gewalt kam,welche die vormaligen Heerführer hatten; die Hausmeyerstürzten die Könige in daS alte Nichts. Protadius, einunverdrossener, listiger Mann, suchte die Erniedrigung "des Adels 6 8). solch? Grundsätze erwarben damals we-der Glück noch Lob-' Es war unsern Dükern so unwahr-scheinlich, daß man zum gemeinen Besten den Adel un-terdrücken wolle, als daß der Wolf die Hunde würge,
Uni die geliebten Schafe des beschwerlichen Bestens zudefreyen. Protadius erließ ein Aufgebot zum Krieg wi- 6osder Dietbert, König Austrasiens. Als der Adel bewaff-net lagerte, fühlte derselbe was er vermochte; Wels ,e>n Burgundischer Herr, erklärte im Namen der vcrsam-Welten Großen, „die Burgunder und Franken hakten"für ihren vornehmsten Feind nicht König Dietbcrten"von Auffraßen, sondern einen in dem Palast ihres ei-"Jenen Königs; das Volk wolle nicht ausziehen; der/»Krieg sey ihm gleichgültig, die Freyheit allein ange-legen." An diesem Tag wurde Hausmeyer Protadiustu einem Auflauf erschlagen. Als die Königin Brun-Hilde sah, daß er umgekommen, begnügte sie sich nicht,den Zufall zu beweinen; sie trachtete ihn zu rächen.
Da sie Anlaß fand, wurde der Patricius Weif geröd-wt; Scodingen, die Wadt und ttcchkland gab sie ih-rer Enkelin Theudelane, des Königs Schwester; den'
Adel beherrschte sie streng, Königinnen pflegen solcheDinge zu glücken, weil man anfangs sie nicht genugfürchtet', .allezeit schmeichelt und lieber anders fesselnWöchte als durch Gesetze. Aber der Köuig Dietrichstarb, Brunhilde war sehr alt. Da erhob sich Kriegwit Chlotar dem Zweyten, König der Franken, SohnHilperichs, Enkel des ersten Chlotars, Urenkel Chlod-wigs. Diesen Anlaß ergriff der beleidigte Adel, Die
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