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Die Durgunbionen wußten weder die Herrschaftgeduldig, noch die Freyheit ohne Mißbrauch zu er.^agen. Die Großen wurden immer von den Kö«lugen, oder von den Großen die Niedrigen gedrückt:Erpon wurde erschlagen; man weiß nicht, ob zumschirm der Freyheit, oder zum Schutz angemaßterTyranney? ?). Da beschloß Alelhäus das Land vonden Franken zu befreyen und gleich seinen Uraikerväternals König darüber zu herrschen, doch erwartete er denliebsten Lohn der großen Unternehmung von Bertrade,Chlotars zweyter Gemahlin, in die Alethäus verliebtwar. Da diese Leidenschaft ungeduldig ist, suchte derPalricius durch Leudmund seinen Freund, Bischof zubitten, die Königin zu bewegen, in das Land WalliS iu kommen- Der Bischof zog an das Hoflagcr zu Mac-ley in Maß,' versicherte die Königin mit vielen schönendorten seiner Ehrfnrchk und Ergebenheit, versprachüblich, ihr die größte Probe zu geben. Er bezeugte,„aus den Gestirnen zu wissen, daß ihr königlicher Gatte„das Jahr nicht überleben könne; der Patricius Ale-"khäus werde das Reich Burgund wieder an sein Haus"bringen, (dieses wolle der Himmel); alsdann werde"dieser die Krone zu den Füßen der schönsten Prinzessin„des Erdbodens legen; er, der Bischof, rathe ihr und"bitte sie, ihr »»schätzbares Leben, für welches er sein? eigenes gern aufopfern würde, nach Sitten seinem"schloß, in eine heilige Freystatte, zu retten." In.beß die Königin Bcrlrade die bevorstehenden SchicksaleAmerzlich beweinte, kam der König in ihr Zimmer.Nachdem er die Ursache ihrer Thränen ertundigct, wur«be der Patricius in einer Versammlung der Großen z»lwTod veruriheilt. Er wurde enthauptet, sein Freund>>Nter Androhung eines gleichen Ausgangs für seine Le.°">özeit in das Hochstift Wallis gebannt.
Fredegarius lobt ihn.