Anordnung AIs anstatt ErponS Wilibald, ein BurgundischerDer Verfaft Herr, Patricius über Scodingen, die Wadt und Uecht'smig. 6i5. war, und die Großen in ihren Gütern bestallt
worden, berief der König alle seine vornehmen Leuteund Getreuen und alle Bischöfe des Reichs i» Franke»und Burgundien in die Stadt Paris 7 4), um Rath'schlag über gute Ordnungen zu Abstellung der Beschwerden. Also kamen alle Gewaltigen des Landes und neu»und sicbenzig Bischöfe zusammen, und vereinigten sichnachfolgender Verfassung ??).- „Die Bischöfe, von ihrer//Geistlichkeit und von dem Volk gewählt, sollen auf des' „Königs Befehl von dem Erzbischof in Beyseyn der--Suffragane seines erzbischöfiichcn Stuhls die Weihe„empfangen, und nur im Fall des Todes oder offenbar„rer Unfähigkeit die Wahl eines Nachfolgers geschehe»«„Jedermann ist verboten einen Geistlichen wider seinen„Bischof zu schirmen; um bürgerliche und peinliche Ha»'„del werden Geistliche nach den Gesetzen, doch nicht oh?„ne ihres gleichen, gerichtet; in Sachen der weltliche»„Gewalt 75) gegen. Leute der Kirche sitzen Richter vo»„beyden Theilen; Nonnengelübde kann auch königlicher„Befehl nicht lösen; wer sie mit Gewalt 7 7) bricht, so^„sterben. Freygelassene stehen in dem Schirm der Eei^„lichkeil 7 8). Die neueingeführten Abgaben 7 s) wer^„den abgeschafft: es wird an gleichen Orten, von glci'„chen Sachen, wie unter den alten Königen gezollt«
Hr») <7o»c,'//»»> VI, ant 16 Dctober 6 >5.
> 75) 77; Baluje.
7ö) I't-rsona Iiudiica ist cigentli h der Fiscal.
77) 8 i gni» pei- «»»«»«»> >I> 8 U 8 (die Nonnen) sidi prneüvmsci'«ociarc, moriatur, Virttis War, Wie bey den Alte», phlss»^Kraft.
§ 8 ) I>idcrt08 cniligcnnqne inAvnuorum iuxls texlus cliarcarlN"ingexuilalis a 8 aeer>lvüNu 8 (iesvnsanllos.
- 0 ) Dieses bestätiget, was FredcgariuS vvm System dessters der Königin Brunhilde meldet.