,6o I. Buch. Neuntes Capitel.
Wo Schafhausen ist, war damals vielleicht AscaphaZürich eine kleine Burg -6»)- Flecken lagen hin und wie-der; aus diesen Gegenden zogen sie hinauf nach Tug-gen >7°) an dem Flusse Limmat, welcher in den Zürich-see fließt. Gall pflegte von Anfang zu lehren, „wie Gell„Engel schuf, deren ein Theil seiner Vorschrift ungehok-„sam ward; worauf der Höchste durch Menschen den„Abgang ersetzen wollen; durch Schwäche aber auch der„Mensch gefallen, unwissend, böse, endlich durch Je-„sus von des Todes Furcht befreyt und ewiger Glück-„seligkeic versichert worden '7°!,)." Aber die Tugge-ner gaben zur Antwort, „unsere alten Götter haben uns„und unsere Vater mit Regen und Wärme bis dahin ge-„nug versehen; wir wollen sie nicht verlassen, sie regie-„ren wohl " Hierauf brachten sie den Göttern Opfer;Gall und Columban,, durch die Verachtung ihres Wor-tes zu großem Eifer entzündet, warfen die Opfer in denSee und legten Feuer an den Tempel. Die Tuggenek
1 Ü 8 ) sp. 6co^r. kavonn. I,. IV. Einige haben be-
dielen, Namen aus Aschaffenburg gedacht; allerdings ist auchdieser Ort nicht neu; doch weiß ich nicht, ob dem Gothcn ei-nige Kenntniß der Rhcinschifffahrt nicht .»och eher zuzutrauenist, als daß er das Ocrtchen am Spcssart gewußt, wo tief inrdunkel» Wald, von wilden Thieren umringt, die RavenSburg neben dem kleinen Hofe Aschaffenburg , bis in die zweyte Hälf-te des zehnten Jahrhundertes selbst ohne Kirche, sich erhob-'Reizn, ann u. a. bey GudenuS 6<>cl. vipi. p. II.
I6y) /.iuriclii; il,iä. Lastrum ll'urcgum i» dklll SttftUUgk-brief, unten R. Ig3.
170) >(I c«j,»t lanus. Wenn in S. Mangel, Leben diese Ge-gend locus un<l(! ortus erst L. Oallu« genannt wird, so >NNAder Verfasser sagen wollen, daß er daselbst seine Predigt a>^
' hob- Wenn Walafried Strabv genau ist, so hat sich der'See zurückgezogen, oder der Ort steht nicht wo damals, llebri-geus sind Walafried und Ratpert llo casib. monasteri-
8. o. in ^Isinannia bey Gold äst, in «crssnoridu«.
>70d) 3>.-rmo s. e«///, bey can/,., lect. ant. I, 7»t.