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»64 I. Buch. Zehntes Capitel.
Aber die Verfassung fiel bald nach dieses Herrn Tod»wenige Länder haben seither je wieder so gute Gebrauchebekommen: viele hundert Jahre herrschten die Großenohnö genügsame Aufsicht; nachmals erhoben die König?über den Trümmern der Mißbrauche und Gesetze die un«erhörte Gewalt eines Einzigen.
Verwaltm'S Fast von der Zeit als die Franken den Ostgothen diedtil. "Oberherrschaft Rhatiens entrissenes), ^urde Rhätie"verwaltet von Vorstehern aus einem alten reichen Ge<schlecht, aus Tomiliasca r °), der Gegend von Tusis' '>Es liegt hoch im Adulagebirg, im Vogelberg ^), einesehr wilde Gegend, Paradies genannt, weil sie vondemselben ganz das Gegentheil ist- auf derselben liegt,im Umkreise von zwei Stunden, eine Eislast, welch?jeder Winter thürmc; aus derselben Schooß ergießt sich' der Strom des Rheins, hundert Völkerschaften Erqu^kung und Gränze. Zuerst aus kalter dunkeler Kluft u»dvon dem See auf Baduz ;) und aus dem Lukmainer M
die Zerrüttungen der Herrschaft kamen von Schwächen odervon Fehlern der Gemüthsart, welche der Heldcnmulh »ich?ausschließt. Man kaun mit gleicher Wahrheit sagen: unser?Däter hatten»kci»e stäre Verfassung, ober sie hatten dietürlichste-
«v) 54s. Doch Lschudi (Hauptschlüssel, S. rs8.)Urbarbücher des Hochstifres Cur dafür an, daß Victor der Erst?um 6oo gelebt habe.
/ , so) Domleschg ; diese Gegenden haben meist Hthätische und
Teutsche Namen, deren wir (wo nicht besondere Bestimmung^gründe sind) den wohllautendsten wählen, besonders wen» ??historisch oder lvcal ist.
si) Denn, wie die Rhätischcn Geschichtschreiber melden, View?von Loscana war, so muß Tusis, in RomanischerLossana, verstanden werden. Um diesen Ort lagen die Güte?seines Hauses.
- 22) IVloulk
. sz) Auf dem Berge'Obcralp uiiteii am CriMlt.'
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