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r."V«ch. Zwölftes Capitel.'
rücht von diesem Anschlag wollte König Bercngar keilirnGlauben geben, und versicherte Flambcrk, indem ekbey der Hand nahm, „diese Verleumdung solle nie b"„druck auf fein Herz machen; so zuverlässig wisse er,„Flambert nicht fähig sey, vieljährige Freundschaft st i"„lohnen;" zu neuem Merkmal derselben gab er ihmneu goldenen Becher. Nach dieser Unterredung sch^der König, wie er pflegte, unbesorgt, unverwacht, mder an die Tugend glaubte, in einem kleinen Lusth^'se "); vergeblich nöthigte ihn Milo, ein Jüngling, ds"er sich zum vertrautesten Freund erzcg ?,), ihnNacht bey sich wachen zu lassen. Bey Anbruch desges brach Flambert mit verstelltem Eifer in des KöMSZimmer, einen Aufruhr anzukündigen, den er selber ^reitet, und ihm zu betheuern, daß er für ihn ster^"wolle. AIs Derengar herauskam, wurde er umgebrE'glücklicher, auch so, als wenn er voll ängstlichersamkeit länger gelebt hätte, und ein größerer Königdem Gefühl der besten Menschen, als mancher derGroße heißt. Von Milo wurde er alsdann beweint, n^dem er erst Flamberten in feine Gewalt bekommenhängen lassen.
König Rudolfen wurde das Reich seines Vaterssr 4 wüstet, und Italien bald entrissen. Erstlich nahmen k>eMadscharen, damals Türken genannt ?6), von dem' bardischen Reich, von Nhätien, Schwaben 7 7) i>"°Burgund bis weit über den Jura, mit Blurvergirb^, und Raub die Rache König Berengars. Die Mads^'ren wurden vor dreyßig Jahren aus Nordasie» vcklk^
7q) ln Nignriolo gmocnissimo;
78) dtu^rivral sidi srriniliariter Iautc<j»e juvenem IVliloncw- .
7s) Bey Luitprand.
77) v. 8. ,Vibor«äke; «s>, script,