Buch 
1/1825 (1825) Von des Volks Ursprung / durch Johann von Müller
Entstehung
Seite
319
JPEG-Download
 

Geschichte der S'chweij. 3>s

altteutschen Welse italiänischer Erbend), mit Feuer""d Schwert bis in Engadin . Indeß besetzten^erchtold und Rudolf die Pässe der Alpen . Der Kaiserivg mit wenigen bis an den Genfersee , in der Absicht,"ach erworbener Absolution von dem Papst, seinen Sa.Heu eine bessere Wendung zu gebe». Zu Vevay fand erAdelheid, Odo's Wittwe von Snsa, Markgraf», Ita-iiens, welche in dem Thor von Turin über die Sachenvieler benachbarten Völkerschaften gewaltig richtete").Piemont, Val d'Aosta , viele Burgen am Meer habenvie Fürsten von Savoyen eher nicht als nach ihrem Todebekommen "b). Damals besaß dieses Haus an demEenfersec das Land Chablais r^) und über S- Moritzens

Weif, den wir Cap- xi, rs sahen, der letzte des ur-alten Stamms, zu Kärnthen Herzog, Markgraf zu Verona ,der wider Kaiser Konrad U aufstand (Cap. Xli, gegen dasEnde), der, als ein Kaiser ihn auf den roncalischcn Gefildendrey Tage über die Zeit warten ließ, mit offnen Bannern undall seiner großen Dicnstmannschaft unerbittlich heimgezogen.Dieser Wels war zu Bobinen jung gestorben, und, wie er niebch vergab in Kriege» der Geistlichkeit übel gethan zu habe»,hinterließ er allen Reichthum der Weifen dem Kloster Altorf .Nicht so dachte Judith, die alte, von hohem salischen Ge-schlecht, seine Mutter; sie ließ aus Italien ihren Enkel, die-se» Weif holen, den Cunegond (6dun>l-is) dem großen Azzo,Markgrafen von Este gebore». Von ihm die Weife», dasHaus Braunschweig , bis auf diesen Lag. So der Mönchv o ii W e i n g a r t c zr.

Etiftungsbrief Pignerol, ,»«4; bey Guiche,NvII, 8»vo)fe.

^b) ,0,7. S. Marc liisr. ä'lrali«, t. UI , «Ss. Sie starb>n hohem Alter «oSi.

") Bis an die Vevaise. Daß, wie A. k. von Wate wyl(ln5t. <i« I« conkii«r. Itsiv.) glaubte, schon früher KaiserKonrad Nion dem Hause Savoyen übergeben, wird wenig-stens nicht zur Vollziehung gekommen seyn; wir finden diese»Drr „och länger als zweyhundcrt Jahre unter dem Erzbischofin Besän-.'»» und in ganz andern Hünde».

, 07 «