Aöt gab ihm Friede »m großes Geld 8°). Allen übn-ließ ex keine Gelegenheit, von ihrer überlegenenMacht entscheidenden Gebrauch zu machen, und vergalt>hnen zp künftiger Warnung die Verwüstung seiner Dör«Ulrich von Eppenstein verband Gelehrsamkeit nachdamaligen Maß 2 '), und von Gottesfurcht 8-) me-istens den Anstand«?), mit solchen Eigenschaften, wo-ich er in alten Zeiten als Haupt einer Griechischen^publik Hütte blühen können. Sechs und vierzigJahre 84) herrschte er, zu S. Gallen Abc und Patriarch^ Aquileja , mitten unter seinen Feinden, in des Pap-^6 Bann, in Fehde mit seines Klosters Kastvogt, und'obwohl Gebhard von Züringen (welchen der Herzog seinprüder dem Hochsiift Cosianz aufgedrungen) Feuer undSchwert bis an die Mauern des Klosters, ja Berch-^>d bis in den Chor des Münsters trug. Durch kein^"glück wurde Ulrich so klein, daß er seine Feinde umFriede gebeten oder den Kaiser verlassen hatte; der Fort-8ang der Waffen gab ihm auch nie den Uebermuth, ei-i Krieg anzufangen, oder seinem Kloster oder seinemiufe fremde Herrschaften zu erwerben 8r). Hingegeni Burkard von Lausanne , weil er den Krieg in Thü«*icn gesucht, und Bischof Lambert mußte abdanken,er zu Vergrößerung seiner Verwandten die Sachen
Wenn die Feinde ihren Plan besser eingerichtet hatten, so, bnirdc dieses nicht möglich gewesen seyn. Aber der ist'schon"" guter Anführer, welcher den Feind keinen Fehler ringe-ist buchen laßt. Die grellere Kunst, ihn zu nöthigen, dag"Fehler machen muß, übte auch Friedrich der Grolle nicht so2 °kt er wvllie.
Sie harre nach Absterben der Ekarde und Nvtkere zu G-fallen abgcuvniincn.
b Tschudi, Hauptschl., S. rar; Chronik, to»o.
^0 Bon >o7, bjg ,1,7.
^ Jl , dieser Geschichte habe ich Lschndi gefolgt, weil er die*'"« ä. c. nutzte. r
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