3ü8 l. Buch- Oreyjehntes Capitel.
Jfeltwalder Wüste gegeben "i). „jcht stritt wi-
der die Natur der menschliche Fwiß; die Alpenwasserkanner dämmen; das aufgechürmte Eis bricht aus den hohenThalern/ wenn sie voll sind/ mit grausem Geprassel un-aufhaltbar herunter in das niedere Land.
Seedorf. Don Jnterlachen an steht bis fünfhundert Fuß tief/auch von. Schatten der 'hohen Berge dunkel, der Drien-zer See. Grafen zu Brienz hatten die Dogtey der Ge-gend, und einzele Güter an vielen Orten der hohen Al-, pen um die Quellen der Europäischen Ströme. Einer
derselben, Arnold, veranstaltete ein Benedtctinisches Non-nenkloster zu Seeborf an dem noch tiefern, großen Wald-ssettensee, bei Uri. Dieser Graf zog nach Syrien zukZeit, als mit großem Volk aus ganz Abendland auchGraf Emich von Leiningen zwölstausend Mann vom Rhein dahin führte '6»), mit und unter Gottfried von Bouil-lon dem fatemidischen Chaliphen Aegyptens daS heiligeGrab zu entreißen '§ ?).
Rougemvrit, äußerste Uechtland "4), wo dieser Gau sich
'sn das Gebirg verliert, wurde unter den Grafen vo»Ereyerz angebaut. Don ihrer Abkunft, von ihrem Äl-ter, sind nur Sagen '«r). Burg liegt stark und
rar) Urkunden der Kaiser iizz, > 14 «, nzz, bey Schöpflin, r.
raQ Tschudl, io9s. Don unseren Edlen kommen wenige vot,Wer ist Graf Rambold <lv Oi-in^is? Peter von Stadeneys er-innert an Stqdion; der kühne Olivier vo» Iussy unweit Genf -Doch Albrecht ^»cnsis (bey Bongars 2'. I.) kannte unsiktentscles Land wenig. S. d>. 'bz, i« 2 .
,6z) c-n/r. nennt noch den Bischof zu Cur, Ulrich (d"
aber beym ersten Zug wenigstens »och nicht Bischof war)
Graf Hcrrmann von Alcmaiinien «Kiburg).
164^ Olitlsnäe»; obige Urkunde n. 3,.
4os) Daß Grcycrj, Welschncüenbuig und Estavajel (Gtäfst^von gleichem Stamm, vo» drey der sieben Heerführer u»bStanrmhqites seyn, welche die ersten Burgundivn«« in