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1/1825 (1825) Von des Volks Ursprung / durch Johann von Müller
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362
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I. Buch Vierzehntes Capitel.

ihn zu dem König. Nachdem er sechs Monate gefangengewesen, wurde er zu Straßburg vor den Reichstag derTeutschen gestellt. Sein Betragen bewies, daß er dieFreyheit, nicht aber den freyen Mull) verloren; dieFürsten wollten auch darum nicht bewilligen, daß er ist'stürzt würde. Entschlossene große Seelen sind rn^immer deS Glücks mächtig, aber sie haben das Her; derMenschen in ihrer Gewalt- Nachdem er dem stärker»gehuldiget, blieb ihm die freye Grafschaft in Hockbur'guiid s); was diesseik deS Jura liegt, wurde im NatiieNdeS Reichs der Verwaltung deS HcrzogS von Aäringe"aufgetragen. Reinold wurde lebenslänglich von K""'rab beobachtet, eS war weder offener Krieg, noch M*rer Frieden?).

Kastvogt in AIS nach dem Tod Lothars Konrad von Hohensta^kum Hochstjf-den kaiserlichen Thron erwarb, war der HerssAvon Zäringen in der Partey seines Gegners, HerjdgHeinrichs von Sachsen , der ein Eidam Kaiser Loih"^ihres gemeinschaftlichen Wohlthäters gewesen-nur haite er wider den Stamm Hohenstaufen aus de»vormaligen Kriegen Groll; kein Fürst sieht mit gleickg»^tigen Augen die Vergrößerung dessen, von dem er ei»^"»5 Theil seines Landes besitzt 2). Aber Friedrich, des ne»e»

Gedächtnisse schreibt, setzt dieses ei» Paar Jahre früher,Heinrichs V Zeit. Zu Bar sey Reinold gefangen, vor M""'jun, das sich nicht ergab, mit dem Tode bedrohet morde"'Seine dort eingeschlossene Gemahlin sey in der Nacht vo» ^nein Sohne niedergekommen; dieser, haben die Belagerte'gesagt, ist »u» unser Herr. Mit großer Mühe habe» diesten Reinoldcn das Leben erbeten.

«) r'rsnclle-comte; nicht, wie lDuuvd meint, wegen der (laballgemeinen) alten Freiheit, keine Sleucr» zu geben,nach dem Schluß der Stände, sondern darum so genannt,der Graf keinem Herzoge unterworfen war.

7 ) S. auch Schipflin; aus Alberich , Dodechin,

Günther.

«) Wir wissen, daß der Aürichgau vom Herjogthum Sch»'"^getrennt worden war.