37» - I- Buch. Vierzehntes Capitel -
den damaligen Kriegen die Partey des Kaisers ve»ließet«) und geachtet starb: denn als Graf Thomas,Sohn Humberis, die kaiserliche Gnade erwarb, wurdedas Hochstift in Wallis dem Reich vorbehalten"), da»nur nicht ein Einziger als Herr so vieler wichtigenden Kaisern zu gewaltig werde. Die Thäler bis an dieQuellen des Nhodauö^») wurden von vielen edlenren gebaut, welche aus Französischen Landern durch Sa«voyen in das Land Wallis kamen; auch begegneten st"*seit der Pfade durch das große nördliche Eisthal de"Herren von Wallis ?") Herren aus dem Zürichgau?')in dem Anbau der Wüste- , Der Freyherr von Thurn i"Gestclcnburg? war vor andern groß, und mächtig^als die Gesetze; so daß der Abt von S- Moritz, desst"
feu von Genf, machen sahen. Der Herzog wird in den D". fchichtschreibern dieser Zeit als besonders reich beschrieben,daß genügsame Huellen dieses Wohlstands bekannt wörc">vielleicht verkaufte er die Verwaltung der Rechte, welche st>^zu üben ihm unwichtig oder unbequem war.vrd) Auch ist Humbert der Heilige -««) Urkunde K. Heinrichs vl, rrss; vidimirt rzzo.
dy) Vailiü «grrsna.
70 ) Kourad von Brienz war Bruder Herrn Rudolfs vo» ^ron; Urkunde des Bischofs zu Costanz 121s.
71) Urkunde des Freyherr» von Regensbergdie Vogtey zu Wiler am Brüuig, nso. Wenn ma»benachbarten Selkenbürischen Herrschaften bedenkt ( der Frei?Herr von Seldenbüren wohnte unweit Boustcttcn, im Jürist^gau), so bestätiget sich die Vermuthung I. C. Füßl>"st(Erdbcschr., Th. t), daß die Züi ichgauer Grafschaft sich b>«Engelbcrg erstreckt.
?r) Der letzte von diesem großen alten Adel war der als Schrst^steller berühmte und in mehr als Einer Rücksicht ehrwürdigAurlanben, vormals Gencrallieurenant in französischen Schw^*zerdiensten. Die Wapcn sind dieselben, welche die Dauph"'*<t« Is ll'oul- t>» vl» trugen; mehrere Umstände mache» wehstfcheinlich, daß die Freyherren vom Thurn zu Gcstelc»scheu Stamms aus Aauxhme geivefen sey«.