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1/1825 (1825) Von des Volks Ursprung / durch Johann von Müller
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381
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Geschichte der Schweiz . ^ 38»

diel zu den Sinnen; diese Sprache weiß der Ungelehr«

^ste. Nie wurde der Stadt von dem Herrn ein Bürgetaufgedrungen und nie einer an freyem Abzug verhindert,stm desto lieber zogen freye vereinzelt wohnende MännerU»d leibeigne Leute in Städte. Die letzter» , wenn derHerr in Jahresfrist sie nicht suchte und ihre Dienstbar«

Ee>k mit sieben Verwandten bewies, waren frey. ZU^gemeiner Nokhdurft besteuerten sich die Bürger selbst'' °).

3n den Krieg ihres Herrn zogen sie nicht weiter als daßjeder zu Hause schlafen konnte. Ihre Häuser waren dasewzige Pfand ihrer Treue'' ')> In guten und bösen Sa«

Heu standen die Bürger alle für einen, einer für alle:die Liebe des Nächsten erstreckte sich nicht überhaupt aufdie Menschheit'"), sondern auf die zunächsiwohncnden.

Diese anfangenden Bürgerschaften waren zu entschuld!«geil, wenn sie zu gesellschaftlichem Emporstreben aus derVerwilderung die festesten Bande unter sich knüpften;dle andern wollten ihren aufblühenden Stand mit gewal«

! stgem Arm in Erniedrigung zurückhalten.

Berchtold «ach dem Beyspiel solcher Errichtungen Freyburg,des gemeinen Wesens, wie sein Vater und Schein, gege« "'bden, erhob hiezu ->'«) den Ort Freyburg, in Ucchtlanb'' 4),an der Sane und hoch über dem Fluß auf steilen Felsenbiegen. Diese Stadt bestimmte er, mitten unter denGrafen von Wclschneuenburg und Greyerz , nahe an den

! '-<» 6oIIee,a.

l 'r>) Wodurch er sie nöthigen konnte, xr»>ii>e »nar relormari.

>») Hjcht i,„ höchsten Geiste der schonen Erzählung Lucs

'<>, 29.

Ein cui-atu, (eure) von Freyburg wird in einer Urkunde>>S2 r-V.), is Iah>e vor Stiftung der Stadt,

Nenannt; Lambert, msnsionariu« clst kridor , gehört auch Wohlhieher (

Die für verloren gehaltene Urkunde des Freybur zischenStadt rechts findet sich in der k--ancl>lse a« 6ci-l>l>i-vollGraf Rudolf zu Nidau , der diesem Ort jkiies Recht gab.