SS, I. Tuch. Vierzehntes Capitel.
Gütern deS Tischofs zu Lausanne , eine feste Burg de<niedern Adels zu seyn'"). Er stiftete sie zum Theilauf Gütern des Klosters Peterlingen' '§), größtenteilsauf seinem eigenen, mit Beystand und Rath vieler''^Baronen "8), ^ mit großem Widerspruch anderer
Gewaltigen; so daß die Bürger, beschäftiget mit Er-bauung der Mauer, Soldaten"») miethen und hie-für"°) auf alle geistliche"') und bürgerliche Häusereine Abgabe legen mußten. Es war nicht leicht, auf sounebenem Erdreich dem weiten Umfang der Stadt mit we-nigem Volk zu verwahren. Aber Freyheit und Ungleich-heit kamen zu Freyburg mit einander empor, nicht alleinweil die ersten Bewohner in ungleichen persönlichen Ver-hältnissen waren, und von Anfang her jedem Sterbli-chen ein eigenes Maß von Geist und Kraft gegeben ist/sondern weil die Baronen, welchen die bürgerliche Ver-fassung neu war, die unfreundliche Thorheit begienge»,andere den Unterschied merken zu lassen'"). Auch antWeihungslag der Kirche baten sie den Bischof um dieFreyheit, sich in benachbarten Klöstern begraben i»lassen " r). In sechshundertjährigem Beysammenle-
be
r«
öl-
te
ke
de
eit
in
r-
di
'h
le
ih
se
uz) Daher in Berchtolds Brief au Freyburgdie Formel: „Gruß, und Sieg über die Feinde." ^ H
ii8) Wo in Freyburg die Nikolauskirche steht; hierüber ist Uk - ^ ^künde i>7». ,
117 ) Baim, Blonay , Moutenach, Stavajel (Liitsvn^-), Sig" j ^na, Egistor (Signau , Jägistorff), u. a. unterschrcibeu die lir- jkünde ii7«. ^
uz) So iieimen sie sich in der Urkunde Bischof Roger§von Lausanne , i>«r. ,
11 y) ^äiiiwrvs conäuctitioo; Bkikf 1179. ^
lüg) ?ro äonativa mercerle. '
m) I. B. des Klosters Hauterive. ,
irr) Daher der Titel Lai-ones K. I,k>, und lnirxenoes i
»><««,«» dl. 119, I
irr) Zu Hauterive, Marsens , Peterlingen. Sie wollten wstim Leben dl- irr, so im Tod unterschieden seyn. i