-7o I. Brich- Fünfzehntes Capitel.
„schwuren, einander ewig nie zu verlassen 8). Sie wur-„den reich an fahrendem Gut, reich durch sieghaften„Arm, da sie am Rheinstrom Grafen Peter von Fran-„kcn schlugen, welcher ihren Zug wehren wollte s). Sie„baten zu Gott um ein Land wie das Land ihrer Altvor-dern, wo sie möchten ihr Vieh weiden im Frieden, oh«„ne Kränkung von böser Gcwalc'°); da führte sie Eott„in die Gegend Brochcnburg ' daselbst bauten sie„Cchwytz. Das Volk mehrte sich; in dem Thal war„nicht Raum genug; doch sie scheuten keinen schweren„Tag, um den Wald auszuroden'^); ein Theil der„Menge zog in das Land an dem schwarzen Berg ' ?) und
nicht selbst Melchior Thut aus dem Lintthale sieben und ei»viertel Fuß hoch?). Ist erwiese», daß die ;u Reyden gefun-denen Knochen keine menschlichen waren? Also konnte durchwer weiß welchen Einfluß der hohe Wuchs in den mcistc» Ge-gcndcii seltener geworden seyn: wir sehe» unter verschiedenenKantons, oft in der gleichen Landschaft, wo nur ein Bergzwey Gemeinen trennt, in Wuchs und Bildung Unterschied-
s) Hier geschieht von dem ewigen Bund Meldung in der Sage;er scheint älter als die Uebung schriftlicher Zeichen.
s) I'vtr»8 clu I'akxkkug; bey aus einem unbekannt
gewordenen L//-Z-/»-, welcher den für diese Sage an-
führt. Man weiß nicht, wer Graf Peter war; bey Petrarcahabe ich bisher nichts gefunden; merkwürdig wäre, wenn zurZeit, als Petrarca durch die Schweiz reifere, im ersten Alternach den Geschichten- von iZv8, er diese Sage vcrnomnie»hätte!
a<>) Hicmit beginnt ein altes Protokoll deren von Schwitz.
11) Es konnte ei» Römisch Castcll an dem Ort gelegen haben;vor kurzem ist zu Schwytz ein Thurm abgebrochen worden, altgenug, daß das Volk seine Erbauung i„ die Jahrhunderte derHerrschaft Roms hinauf setzen mochte.
12) 8i Karlen mengen 8ckveeren
kl inn Na« läncl ein nullen gak;tieul Kauen rvar ii- geigen kogen, u. s> f.
Westsr. Lieb-
>z) Brünig (hochtentsch, Brauncck) im Land Ilnterwaldc».