Geschichte der Schwrij.
Worden, dieses Volk habe den Schirm des Reichs ausfreyem Willen gesucht und erworben * -). Diese selteneEhre war keineswegeS allen Einwohnern der Waldstettegemein, sondern dem Stamm der Schwytzer eigenthüm-lich , wie vor Alters in den Landern des MerowingischenReichs, wo die Gesetze der Alemannen, Franken undBurgundioncn überall denjenigen zugehörten, welche vonsolchem Stamm waren *4). Bey den Schwytzern wohn-ten viele eigene Leute, pflichtig mit Leib und Gut oderdoch mit Güterjinsc» 'r) an Fürsten und Könige, an dieGrafen zu Napperschwyl, die Stifter zu Lucern, in denEinsidlen, zu Beronmünster "), an das Frauenmün«ster von Zürich , andere geistliche und weltliche Herren,besonders an die Grafen zu Lenzburg . Das allgemeineLandrecht war das Alemannische Gesetz'7): Nach dem-selben richtete der Herzog von Schwaben über Geschäfte,Welche der Kaiser ihm auftrug'»). Die Schwytzer Pfleg-er) Kaiser Friedrich ll, ; 3,,o»w no«unn, <a lmperU
stcimloiuin deAiütis.
2i) k.. -rs, c. 2 . Es war in dem hcrmiiwaiu
deriidc» Lebe» natürlich.
i.iUcri <x>»sarü; Auch die freysten Männer
kennten lsteju pflichtig seyn.
e«) Art, Alpnach , Sarncn, Küknacht, werden genannt in derUrkunde roZö, Schwylz und Var,
^7) S. den legten Abschnitt in diesem Capitel. Schon 7»a warUri zn Aleniannic» gerechnet;
Der Markbricf Herzog Rudolfs zwischen Gla-ris uiid Nri ist ein Beyspiel, t'go Nollnl^liu« 3»vvu,u»l
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sonderbar, daß dem GesLäft selche Wichtigkeit gegeben wird.A» das kaiserliche Hvslagcr zu Wnrzburg wird es gebracht;Weht ohne besondern Auftrag, nicht ohne Zuziehung GrafBurkardü von Rellenburg, Graf Cnno's von Wnlflingc»(von, Hause Aehalm) und Gras Arnolden von Lenzburg ,Gehirn,vogls des Znrichschen Fraumünsters und des StiftsGelingen, fuhrt der mächtige Herzog a» Ort und Stelle die«ks aus; und der Kacftr cnt chuldiger steh, nicht selbst an die