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1/1825 (1825) Von des Volks Ursprung / durch Johann von Müller
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L3s l. Buch. Fünfzehntes Capitel.

ieute von bchwytz blieb ungestraft in den eilf übrigenJahren Kaiser Heinrichs deS Fünften, und wurde nichtbedrohet als die zwey folgenden Kaiser um andere Sachendem Kloster günstige Urkunden gaben"). Nach dreyßigiil4 Jahren r°) erwarben die Mönche von demselben KaistkKonrad, welcher bald darauf die Kreuzfahrt unternahm,daß denen von Cchwytz und ihrem Schirmvogt, UlrichGrafen von Lenzburg, unter Drohungen kaiserlicherAcht Gehorsam auferlegt wurdet.'). Da sprachen dieLandleute: „Wenn der Kaiser mit ihrem Schaden und„mit Beschimpfung des Andenkens ihrer Düker ihre Al«„pen ungerechten Pfaffen geben wolle, so sey der Schirm„des Reichs ihnen zu nichts nütze; fürhin wollen sie mit„ihrem Arm sich selbst schirmen." Hierum wurde derKaiser ihnen ungnädig; sie fielen unter die Acht; Her«mann, Bischof zu Costanz, legte Bann auf sie. Sieaber traten aus dem Schirm des Reichs; hierin folgteUri nebst Unterwalden. Sie fürchteten sich weder vordem Kaiser noch vor dem Fluch des Banns; sie konntensich nicht vorstellen, daß Behauptung der Gerechtigkeitvor Gott Sünde sey. Handel trieben sie nach kucernund nach Zürich , wo nach den Siadkfreyheiten der Marktauch geachteten offen war; sie hielten ihre Priester zumGottesdienst an, und weideten das Vieh ohne Hülfeund ohne Furcht "). Hierin thaten sie nach den Leh«

as) Urkunde Ks. Lothars (der hier der Dritte heißt; zählt«maii Lotharn, Lothars des Ersten zweite,, Sohn?) urs,Konrad ill, ltzg l-ikerts» I. e. p. 40 , 47, Die Prüla«ten zogen an die Hvflager, die Landleute bliebe» unbekümmertin ihrer Heimath.

so) In eben dem Jahr 1122, als die Kriege des Kaisers undPapstes beygelegt wurden, starb Abt Gerhard oder Gero vo»Frvburg; bis >,42 war Werner von Lenzburg, Graf AnnvldS Sohn, Abt: unter dem Abt Rudolf aus dem HauseLupfen hob die Unruhe wieder an; 6onsr. , l,i« «»»i«-

5 t) Urkunde >>44; I.jl-ertas p. b2.

52 ) Tschudi, aä > 144 , > 146 , 11a«, t,4S, ff.; I. c-i

^nn. Ilvremi,