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ren, welche Arnold von Brescia in der Nachbarschaftausgebreitet: ihre Sache gefiel dem Volk.
Als Kaiser Friedrich der Erste auf den Thron kam,begab sich Graf Ulrich von Lenzburg, Schirmvogt derWaldstette, in die Thäler, und sprach zu dem Volk:»,Der Kaiser liebe tapfere Männer, sie sollen feinen Krieg„khun wie ihre Väker, und sich nicht bekümmern um die,,Nede der Pfaffen " Das Herz deS VolkS ist in derHand edler Heiden; die Jünglinge griffen freudig zu denWaffen, zogen auS an Zahl sechshundert unter GrafUlrich von Lenzburg, den sie liebten, für den Kaiser,Innen Freund, über daS Gebirg nach Italien "). DerKaiser kam in den Tann; daS ganze Kaiserhaus Hohen,kaufen wurde von dem Papst und vielen Fürsten mannig.faltig angefochten, Kaiser Friedrich der Zweyte wurde zuL>on in einer Versammlung der abendländischen Kircheals GottcSlangncr verflucht, seine Fürsten, sein Canz.^r, seine Söhne verriethen ihn, der Tann lag auf sei,bom ganzen Anhang: alle diese Strafen, Gefahren undBeyspiele veränd-rcen'daS Herz der Schweizer zum Hau.fe Kaiser Friedrichs nicht.
Lang nach jenem Ulrich, dem letzten regierendentrafen von Lenzburg , bald nachdem durch VorschubWalkhcrS von Aklinghausen, Laudammannü von Uri,Schwcizcrbund erneuert worden"), wählte Unter.Gülden Rudolf, Grafen von Haböburg, zum Schirm»^gk. Er, welcher als Kastvogt von Murbach großeBrwalt in Lucern halle, konnte sich den benachbarten
^ Tschudi.
^)Cb. d„s. ,ao«; „ach Haun« von Kliiigcuberg,^"e», Ritter dieser Zeiten. Daß der Bund je zu zehn Iah,erneuert wurde, beweiset nicbr, daß er nicht früher ausgemacht worden: auch da letzteres urkundlich geschehe»,"°ch damals, erneuerte» ihn die Eidgenosse» alle zehn Jahre.Theil. Ee
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