- Geschichte der'Schweiz . »55
richt, und hielt Wasser und Landstraßen rein von Raubund Fehden- Die Menschen handelten damals in Liebe,Haß und Rache mit unverstelltem äußerstem Nachdruck,9"rvst im Leben auf ihre Stärke, im Tod auf den Eiferihrer Gesellen. Zu derselben Zeit schlug und schädigteEras Heinrich von Napperschwyl, Stifter des Klostersiu Wettinge», die Hirten und Heerden der Landleute vonbchwytz auf allen Gütern in des Klosters zu EinsidlenWald, welche sie fortfuhren als ihr Eigenthum zu nut-jen r 7 ). Diesen Span schlichtete Graf Rudolf, alsKonrad, aus den alten Grafen von Thun , Abt war zuEinsidlen und Konrad Hunno r8) Vorsteher des Volksdvn Schwytz , mit Raih und in Gegenwart vieler ehrba.ken Männer, so, daß die Berge theils getheilt wurden,Heils in Gemeinschaft blieben rs). Doch konnten in derdamaligen großen Parkeyung zwischen Thron und Altarieicht andere Fehden erwachsen durch die Menge der ed«ien Herren "), welche in den Waldsiclten auf Lehen°der eigenen Gütern saßen.
6?) ein gutes altes Wort in der Urkunde R. »s für
sich zueigneten. Dieser Graf Heinrich war Bruder Ru-dolfs von Rappcrschwyl, Vogts der Einsidlen. Spruch zwi-schen ihm, Ulrichen von Kiburg und dem ZüricherFraumüiister über den Kircheusalz zu Rümlaug, ir> 2 ;3>irl- bc» Zapf.
Ein großes und altes Geschlecht in den Waldstcttc», an des-sen Güter vielleicht bey der Hu„nc »i>uh im LautcrbrumienthalUnd wahrscheinlich an andern Deren eher als an Attila gedachtwerden sollte-
5") Urkunde »ri?, Teutsch; lülu-rr-is, p. so; auch Tschudi,aber Latein.
°°) Die Atting Hausen waren von den ältesten, und »och ge-wisser die größten; die von Sarnen und von Reiben erlo-schen damals; Meyer vv» Stanz, von Malters , vollV„vchs, von Balm, u. a. sind bey und bey Lschu»d> in Urkunden.
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