45L
Landleuken durch Lieb und Leib wichtig machen"). Eben,2lv diesen Fürsten gab Kaiser Okko der Vierte den drey Walb-sielten zum Reichsvogt. Kaiser Otto aus dem WelsWeilHause Braunschwcig wollte seinen Thron wider das Kai«serhaus von Hohenstaufen durch Gunst der Großen be-festigen; am wenigsten wollte er die nicht unwichtigeFreundschaft Rudolfs, Grafen zu Habsburg, Landgra-fen zu Elsaß , durch Verweigerung einer ihm unschädli-chen Gnade verlieren; er wußte, daß die Waldstette demHause Hohenstaufen zugethan waren. Die Schweizer ,im Gebirg bey den Heerden zerstreut, als Graf Rudolf,in seinen besten Lebensjahren, mächtig durch Reichthum,und noch mehr durch Kühnheit und Klugheit, ihnenmancherley Tesorgniß und Hoffnung darbot, erkannten,obwohl ungern, sein Amt, auf eine Versicherung ihrerFreyheit und Rechte"). Also saß er über das Blnlge-
sr) 12,0; Rudolf war Sohn Albrechts von Ha^
bürg (von drin im vor. Cap. lV. 100) von Idda von PfulleMdorf; Wulshildc, Mutter der Gräfin Idda, war eine Toäfiler Herzog Heinrichs von Bayern, welcher Kaiser Otto des,Vierten Urgroßvater gewesen. Rudolf regierte von nvo bis
sal In der Urkunde lv. 59 nennt sich Rudolf derenSchwytz „von rechter Erbschaft rechten Vogt und Schirmet/
Man ficht, daß er dieses Amt aus dem Lenzburgischcn Eransprach; allein das dürfte wohl ungerecht gewesen sey»; *'ffr »ach allem, was wir von Schirmvogteyen wissen, vergibehe» Würde über ei» freyes Volk nie, am wenigsten auf 22 ^der, ein Erbgut; 2. welches noch stärker ist: weder KoM»§!»dols. sein Enkel, in der Fülle der bochfien Macht, '