438 > Buch. SechSzehnteS Capitel.
der Freyheit an den Hof Kaiser Friedrich deS Zweyten.In allgemeiner Bewegung des Landes heirathete GrafHartmann von Kibnrg, Sohn Ulrichs, Margarethen,Tochter Grafen Thomas von Cavoycn. Egon von Hb'henurach hielt Clementia, die Herzogin Wittwe, vondem Hause Hochburgund ?), in langer Gefängnißund nahm ihr die Stadt Burgdorf , ihr WitthumDie Städte Zürich und Bern , welche auf dem Reichsbo-den lagen, setzte der Kaiser in die Reichsfreyheit 6); übet
starb; Albrecht, Stammvater der Herzogs von Tek, warSoh»Herzogs Konrad von Zäringen, welcher >i 52 ^starb; A»»",Schwester des letzten Verchtold, war Gemahlin -Ulrichs, Gr^feil von Kiburg ; Agnes, ihre Schwester, Gemahlin des Gt«>fen von Hohenurach . Dieses alles beweiset Schopfli"'
z) Graf Wilhelm von Auxoniic war Bruder des NciiioldS, weheher wider die Nachfolger Kaiser Heinrichs V „üb wider KoMrad von Zäringen stritt. Er starb usa , und hinterließ eine»Sohn, Stephan t, der dem Pfalzgraf Otto, Sohn Ks. Friccdrichs, vergeblich fciud war. Von seinem Sohn Stephan U,we cher nach des Pfalzgrafcn Tod sich Grafen von Burg""bnannte (s- R. Z 4 »), war diese Herzogin, also Schwester GrsiJohanns von Chalons , Herrn zu SalinS; von diesem s. R.
a) Das Urtheil des römischen Königs Heinrich rostzu ihren Gunsten war noch nicht vollzogen, als im JahrKaiser Friedrich dasselbe bestätigte; k. V, i>-> 6 ^-
s) Den Anlaß nahm er Wohl von der Zeit, als Herzog Berthetvld seine Bruder Konrad und Verchtold von Hohcnnrach b^neu, die ihn zum Kaiser machen wollten, zu Geiseln gab ""bverließ; da sie denn gcnöthigct waren sich zu lösen- DaS d»n^lc Andenken des Unglücks der Herzogin veranlaßte denbey der Sage IV- >: „Durch sie haben die Großen die herzog„lichen Kinde? vergiftet."
e) Urkunde, Breisach , , Apr- 1213: Der Kaiser nimmt bisMünster von Zürich i» seine Kastvogtey und erklärt ihre Gütstvon dem Reich unveräußerlich; Hottingcr H- k-l. R. 'l'.,viii; Von Bern , goldene Handfeste dieser Städtei2>8, gelehrt erläutert von Walther.