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1/1825 (1825) Von des Volks Ursprung / durch Johann von Müller
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452
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45s I. Buch. Sechzehntes Capitel.

wohnt in dem Fels unzugänglich ein kämmergeyer ^ 8);die Menschen haben ein paar Pfade, sonst ist ganze Tag»reisen keine Spur des Fußes; man wird leicht in Eis«schlünde verschlungen, und von» Stoß des wachsendenGlätschers unter Eis und Felsenschutt nach mehreren Ge«schlechtaltern endlich starr hcrvorgesenkt? v). So liegtalles Erdreich bis an den Gemmi begraben; der Gemmisteht nackend/ wie verwittert; GiftkrantSo) ist hier fasterfreulich/ weil es doch sein Pflanzenleben hat. Vonder Höhe des Danbensees und von dem Engstelenalpglät«scher führt an einer kahlen Felsenwand ein langer Pfad,oft von den Felsen gebrochen/ oft von Wassern gehöhlt,hinab nach Adelboden 8Zwischen dem laugen Eis«thal und jenen Ufern des Thunersees, in den Berge»,welche dort am Niesenhorn und Stockhorn/ westwärtsin geringern Höhen gegen den Lemanischen See, ende»,liegt das Oberland, eine unglaubliche Menge neben undin einander laufender Thaler 8-), wo die Sane, dieSimme sZ), die Kauder, der Engstelenbach und beydeLükschinen 8 4), aus vielen Bächen grcß, den wilden un«gleichen Strom und Runs 8r), jegliche aus ihrem Thal,in die Aare oder den Thuner See führen. So hoch in dasGebirg, als Gras fortkommen mag, wohnen Hirten und

,8) Mit ausgespannten Flügeln bis vierzehn Schuh lang.vs) So ist im Grimscl ein vor hundert Jahren versunkenerMan» gefunden worden; am Siistcn hinter Gadmvn weiß »ia»ähnliche Beyspiele.

so) 4cc>niu>n» »npelliis hält Störk (Grediugö Medici». Abh',Altcnb. i7«r) nicht für giftig, aber in dem hohen Gebirge ha-den die Krauter ungleich größere Kraft.si > Hinten in dem Theil des Frutigenthals, welcher an die keingränzt; über Kanderstaig ist ein besserer, gewöhnlicher Weg-sr) Sancnland allein besteht aus wenigstens zwölf Thaler"(Briefe über ein schwciz. Hirtcnland).

83) Die mildere Aussprache für Sibne.

«,) Die schwarze und weiße-

rb) Provineialwort für das Fließen geringerer Wasser. Von die-ser Wurzel der Name des Rheins und Rhvdaiis (Rbo»s>