Geschichte der Schweit-
4ä5
Als der Herzog von -järingen auf der Gränze vonA-rgau, Uechtland und Oberland»7) Bern baute/ umgegen die widerspenstigen Freyherren seine Partey zuverstärken, zogen in diese Stadt viele Edle/ um durchVereinigung ihr Gut besser zu behaupten. Aus allenobern Thalern und von ganz Ucchtland floß Volk nachBern , bewogen durch die Liebe sicherer Freyheit und of-fcne» bequemen Marktes. Da entstand (als der Umfangder Mauern die wackiftnde Menge, obschon vergrößert,bald nicht mehr begriff, und weil die Landeigemhümerauf den Gütern bleiben wollten) eine große Anzahl Aus-bürgert) in, ganzen Land von Solothurn bis an die Al.Po», ein unsichtbares Heer des gemeinen Wesens, wel-chem sie nicht bloß jährlichen übe!»»), sondern in allerVoih ihr Leben darboten. Ocr Adel trug die Regie«Nmgsbürbe ohne Privaivonheil; es wurde über neueGesetze, über Auflagen und Krieg nicht leicht etwas be-schlossen ohne Versammlung der Gemeine aller Bür-ger nicht als verband hiezu ein Gesetz, aber das
07) Auch Dbcrüchtlaiid genannt.
t«) Eigener Name für Bürger, wohnhaft außer der StadtMauern und Bahn.
iw) Steuer der Ausbürgcr.
tuo) Lvnimubila» , C0»»»U11>! vo»«>Ii„m, iu der HandfesteMögen, wenn man will, vieldeutig seyn- Aber König Hein-rich schreibt wegen der Kirche zu Koni; 122g tch.Uicw m ««<i',c,n«i ich li. Iu der Urkunde wegen der Mühlen224», reden, außer Marguard von Rvteuburg, Seuchct«»,
cvnxUchi» Ux» ichn'chvn» ginn» ijiiiugilN^iiNa s«---
>to u. Daß 'Z U „Schultheiß, Rath » II d Gcm ei-ne" wegen Ulrich von Aarbcrg »rkuudcit, daß in den tBut-taigen 1ZZ8 6e»Il«!l»!>, d>„c>'N>i »t vilUtv
<>>- tu vorkommen, sey im Vorbeygehen erinnert; wir habendergleichen Urkunden- viele. Wem, dessen ungeachtet kemc Ge-meine, kein <iv!>«cil x'tinvitti zu Ber» geweseil sey» soll, mitwas für Ausdrücken hatte es besser bezeichnet werde» sol-len; damit nicht auch „die Landleute gemeiniglich" zu Uuter-waldcu, oder der LonscU guneeul her Genfer für etwas an-deres gehalten werde.