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1/1825 (1825) Von des Volks Ursprung / durch Johann von Müller
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456
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356 I. Buch. SechszehnteS Capitel-

gemeine Wohl bedurfte vereinigter Gedanken der verstän«digen, der Beysteuer aller wohlhabenden Männer, undfrohen Muthes, der besonders dadurch in freyen Staa-ten herrschend wird, wenn die Geschäfte öffentlich undfrey behandelt werden"").

Es herrschten im Rath von Bern keine gewöhnlichenSeelen, die (ohne Aufmerksamkeit auf billige Furcht vorfremden Mächten) vor einander oder vor ihren Bürgernsich gefürchtet hätten, erniedriget von Hochmuth undLiebe des Gewinns. Auf dem Stuhl der Schultheißen saß ein Freyherr von Jägistorff und sah seine zwey Söh-ne im Senat' 02), oder Egerdon aus einem Hause derErbauer'oi), oder von Buchegk, der wohlbcgüterte vor-nehme Graf'04); „ebni ihnen Vubenberg, Sohn desAufsehers der Stiftung von Bern , in folgenden ZeitenErbe des alten Reichthums von Strätlingen (er kanntedie großen Grafen zu Ktburg und Greyerj'or); Wei-ßenburg und Uspunnen waren ihm benachbart; er wußte

rar) Iu unserer Zeit ist so unmöglich, benachbarten Fürsten einSlaatSgeheimniß zu machen aus der eigentliche» Macht (aus derMenge wohlunterhaltencr Artillerie, wohlgeübtcr Soldatenund genügsamer Geldquellen) als. dem Unterthan aus der in-nern Festigkeit seines höchsten Senates (dessen Klugheit, Po-pularität und Muth). Nützliche und mögliche Geheimnisse be-treffen bey gewissen Geschäften die augenblickliche Stimmungder Höfe oder die Lage ministerieller Interessen. Die meistenStaatsgeheimnisse in den Cabinettcn und Ralhsversainmlunge»sind politischer Unverstand oder Personalität: es Ist nicht ohneBeyspiele, daß blutige oder landverderbliche Tyrauney oderdie ungereimtesten Maßregeln damit bemäntelt worden.

102) Urkunde wegen Interlachen, 122«.

roch Urkunden 1220 und irsr.

104) Schultheiß >rs 3 . Siehe von ihm Urkunden 1239 und

12S0.

roch Ein Ort Bubenberg, ivion» kovnm«, Mont-Lovo», liegthinter Greyerz , aber sein Verhältniß zu diesen» Stamm istnicht bekannt.