durch verlor sein Schirm die Kraft; da suchte das Volk,in Unterdrückung oder Furcht, Räch unk Hülfe bey Mit«bürgern und bey seinem Schwert. Bern war unterVorstehern, reich an liegende» Gütern, auf welchen siebey ihrem Volk lebten, dessen Regierung sie, nach derkitte guter Kriegsmänner, ohne Furcht, ohne Staats-iist, mit Verstand und Muth leutselig verwalteten.Sachwalter werden gelehrtere Rickter, Kaufleute suchenBold besser, ein freyes Land behauptet sich durch EisenUnd Stahl'''). Also da andere Städte in Gesetzen,Bündnissen und Unternehmungen den Flor der GewerbeUnd Reichthum zum Augenmerk hakten, suchte Bern Volk und Waffe». Andere Städte zeigten sich nach lan«8er Stille; Bern verwaltete früh kaiserliche Statthalter-schaft," versuchte die Massen wider den Grafen von Ki«bürg, zog mit Macht in das Romanische Land, entschiedgroße Skreithändel, schloß mit Freyburg'', Laupen,VZaliis'';), Bicl und Oberhaoii''4) Bundvertrage,trat in Verein mit dem vornehmsten Städten am Rhein ,ström und erregte die Eifersucht der Großen als
Frcystätte unterdrückter Freyheit- Eben diese Stadt,Uachdcm sie ^rch Klugheit und Waffe» über einige hu»,deriiauscnd Menschen die Oberherrschaft crwsrben, be.haiiplcle die letztere (wie ihre eigene »»bezwungene'' r)
*1») man ami slet'1, tlii: soltlim' aml ins srvoril.
Tschudi >az«. Die erste, mir bekannte, Urkunde istVon 124).
"a) S. unten bey ds. ria.
*'4'>) Siehe urkundlich, Heinrich Ster» im iv Bande derCanisischcn >.>'>»-->»>!„> N. x. Anö unscrcn Landen war Bi-schof Berchtold von Basel aus dem Hanse Pfirt und seine Stadt»"t in dem Bund. Im I.
"6) Hier lieget ttcchtlandö Haupt, voll Fried und ZuversichtIn seinen nncrstisgiicn Wällen. Haller.
Wer kann ohne Thräne» die Stelle nachsingen.