4?o !. Buch. Sechzehntes Capitel.
lichen Stuhls verwahrte und vertheidigte, und in dama-ligen Kriegen den Papst weder ungeistlich verließ, nochdemselben schmeichlerisch alles einräumte, Bonifacius leg-te den Stab nieder, als die Gewalt allzumächtiger Par-teyen ihnen Gutes zu thun hinderte seine Verwal-tung hakte nur diesen Zweck.
„i, Da nun bey damaliger großen Erschütterung deskaiserlichen Throns der Ehrgeiz der Großen sich ohneScheu zu zeigen anfieng, trug sich zu, daß, als von dereinen Partey Prinz Philipp aus dem Hause Savoyen '")/von andern Herr Johann von Cossonay erwählt wur-de'"), dtt Baron von Faucigny mit Gewalt indie Stadt Lausanne kam, die Wahl für Savoyen zuerzwingen. Die Feindseligkeiten verhinderte der Dom-propst Cuno von Esiavajel, derselbe, welcher nach denFeucrshrünsten die Urkunden und Nachrichten dek
allen Zeit zusammengetragen"^. Ais aber bald nachdem Frieden, welchen Cun<, mit andern in dem HaveNPully vermittelte, Johann von Cossonay mir ansehnlil'cher Verwandtschaft und bewafneter Hand von den Bür-gern aufgenommen wurde, als die festen Häuser und ho-
1240 Heu Gegenden belehr wurden, kam abermals Faucigny,zornig, vor die Stadt- Inner den Mauern strikten dieaus den obern Gassen wider ihre eigenen Mitbürger insolcher Erbitterung, daß alle Gasse» am Fuß des Felsenverbrannten. Auf der Seite nach dem Jorac erschienen
17 b) Spruch des Papstes wider ihn in Sache» Kl. Sa-vigny um Rechte in Lukri i 2 Z 8 .
i7s) Boiiifacius an den Propst, an die Domherren, Rit-ter und Bürger zu Lausanne , nos; Papst Greg. ix an daöCapirel, 12 -ui.
177) Sohn Graf Thomas I, Bruder GrafPeterS. Mt-wnsis p" -luicul-ius ; Notifikation seiner Wahl durch daspitel,
i7s) Notifikation seiner Wahl, irio.
17») Die Stadt war i23L abermals »erkrankst; c^„». cL----
iro) Das oft und so eben angcf. Buch ist von ihm.