L7» l- Buch. CechSzehntes Capitel.
11. Wallis . Don der Zeit als ein Herr von Pontverre GrafenThomas dem ersten Saillon und viele andere Güter indem untern Wallis verkauft' 84), versuchten die Grafen /wie viek der Bischof ;u Sitten von ihnen dulden, wieviel die edlen Herren von Wallis wider ihre Macht wa«gen dürften. Der Adel auf den hohen Burgen diesesLandes war zu viel größer» Dingen behend und geschickt/als man glauben möchte bey dem Anblick des Volks/welches in dem Thal eine andere Luft athmet' 84v). AIs>rzr Graf Aymv/ Sohn Thomas/ den Frieden brach's;),Kaufleuten ihr Gut niederlegte > 86), und Burgen befe«siigte dem Wallis zu Trotz/ wurde er durch den Krieg/welcher unter Bischof Landerich geführt worden/ ge«zwungen/ die Burgen zu brechen und in den Vertrügenseiner Düker zu leben; der Bischof behauptete Ceyon, und Gerstenberg ' 8 7), auf hohen Felsen/ Vormauern sei«nes bischöflichen Sitzes wider die Grafen zu Greyerz ' 8 8).
ro. Der gan- Fast alles Romanische Land in Helvetien ' 8 y), wel«(p'a^'äe nach dem Tod Berchtvlds von Züringen keinen all«
Vüuä). gemeinen Obcrherrn von dem Kaiser hatte, wurde beydem Fall der alten Kaisermacht nach der Kirchenver«sammlung zu Lion von Graf Peter unter sein eigenes An«sehen vereiniget. Im Anfang der Herrschaft/ welche die
184) ibiä., 11,0ms» I. 1221.
I8«b) Doch haben auch in dem Unglück unserer Zeit die Walli«scr bewunderungswürdigen Muth bewiesen.
155) Den Frieden vom I. irrs; idiä., I,. «.
-so) Ohne Zweifel erhob sich diese Fehde wegen strittiger Ge«lcitSrechte im Paß.
187) INo»l-Orge. Oe mcinte Oräeo; F r i e d e II si II st ru m e II t12SZ.
188) Von dem zweyten Krieg Wider Wallis 6«, idiit. ,
IV, 123L; wenn er nicht mit Aymons Fehde (128^)verwechselt wird.
i8s) Nioir noch nicht/ Welschneuenburg nie, Granso» vielspäter.
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