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1/1825 (1825) Von des Volks Ursprung / durch Johann von Müller
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489
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Geschichte der Schweiz . ssk-9

Wenn sie durch die Syndike dieser Stadt außerordentli-chen Landtag begehrten- so habe der Landvogt nichtsiber drey Wochen dessen Zusammenberufung aufschiebendürfen??^) Im übrigen mochte das Bedürfniß, dasmannigfalli'/ Verhältniß und, nach den Zeiten, persön-liche Rücksicht ihre Berufung bestimmen. So nennteine alle Schrift '7 8.1) den Comthur von -der

Ruhe beybringen. Die schamlose Lüge, auf welche man dasRecht fremder Awischcnkiinst gründete, wird später in ihrerBloße dargestellt werden. Dem Lande war weniger an denrgelegen, was vor einem halben Jahrtausend angeordnet seynsollte, als an dem seit dritthalbhundert Jahren unaufhörlichfortschreitenden Wohlstand. Bern aber und alle Eidgenossenhaben, was sie waren, eingebüßt; nicht wegen eines diploma-tischen Jrrthnnis» solider» weil die Eidgenossenschaft nichtmehr Eine Seele hatte.

278a) Auch dieses nach Qmfard'ö Schrift; wir fügen bey, daßdiese Zlisanitnenbenifung von Einem, sobald er achtzehn Schil-linge hinterlegte, erfordert werde» mochte. Allein, daß nicht,eine Versammlung der Stände, sondern der Rechtskennercoutuinlor») hier gemeint ist, hat Herr von M ul-kt n eil wohl gezeigt. So ist in Qmsard'S Bericht meist eineWahrheit, aber nicht die und in der Art, wie er sie vor-bringt.

:78rl) DaS ist jene Schrift, welche, unter den Papiere» des Ge>ncralcvmniissärS der Denier in diesem Lande, Quifard heydem Traetat, welchen die im I. irr.» nach Morges versam-melten Stände mit Graf Peter geschlossen haben sollen, gc-fa^d.ea und in innen 6r»>t>iittwr eingerückt, auch von Abra-ham Rüchat (Iil»t. j-«noi-. >W in , t V, 0186.) auf-genommen worden ist. Ihre Quelle ist unbekannt, ihre Echt-heit mehr als zweifelhaft. Nie waren in älteren Zeiten Stän-de; die Wadt war vor der Savoyschcn Herrschaft jeder Cen-traleiiirichrnng unfähig. Möglich, daß Pctcr einen Landtaghielt, aber daß er nicht, wie diese Schrift nngicbt, organisirtwar, ist gewiß. Siehe was Herr N. F. von Müllincii,seither Schultheiß von Bern, an dessen Kenntnissen (in Hcl-vctiscl-cn Urkunden ganz einzig!) so wenig Zweifel ist als a»dem Biedersinn seiner DenkmigSart, in den U>--boi-cli^w» uöüuiüUU't'S >b ' bäum ,Iu <I<! V«».I ( Bern

'r»7) authentisch zeigt. Also, Ivenn etwas an der Sache>st, so ist es immer zu zwrvdeutig, davon andern Gebrauch