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Siebenzeh ntes Capitel.
Die Zeit Rudolfs von Habsb urg ').
Rudolf, Graf zu Habsburg und Kiburg, war von CemeGcstalt.Statur sehr groß, schlank von Glicdmaßen: seine Nasehatte eine starke Ausbcugung; den Haarwuchs hakte erfrüh verloren; von Angesicht sah er blaß^); in seinenZügen war hoher Ernst'), aber sobald jemand mit ihmreden wollte, erweckte er Zutrauen durch zuvorkommendeFreundlichkeit^). Sowohl in Zeiten als er mit gerin-ger Macht große Geschäfte that, als da ihm nachmalsdie Menge öffentlicher Sorgen oblag, war Rudolf mun-tern, ruhigen Geistes, und gefiel sich im Scherz. ImLeben liebte er die Einfalt; köstliche Speisen aß er nie,noch mäßiger war er im Trinkens); im Feld hat er wohleher mit rohen Rüben seinen Hunger gestillt. Er pflegteeinen blauen Rock zu tragen^); mit jener Hand, welchezu vierzehn Siegen den Befehlstab geführt, haben dieKriegsleuie ihn sein Wambs flicken gesehen''). Es istaufgezeichnet worden, daß er Frau Gertruden«), seiner
>) Bon 1264 bis 12s >.
2) , l>>>. , p. II.
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4) , a^i, tVnor/«,». LcrtjNr., t. I.
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7) Tschttdi, acl 128t.
«) Don Frohburg und Hohcnbcrg. Durchlüchtig war sie der Tu-genden, Minnen» guter göttlicher Ding (KönigSfeld erChrom). Albrecht, Vnrkard und Heinrich von Hohcnbergwaren ihre Bruder, Cnno und Heinrich von Freyburg Fürsten ,bcrg, Bruder ihrer Mutter; Gcrbcrt na nova. J„r2- >-4s hcirathetc er sie; sie starb 12 «,;