5»6 I. Buch. Siebenzchnteö Capitel.
Gemahlin, von der er zehn Kinder gezeuget, nicht alle«zeit getreu gewesen^), aber er genoß der pust ohne ihrzu dienen; daher ihm nie weder zur Arbeit »och zurFreude Zeit, und im hohen Alter zu keiner KriegsthatGesundheit >°) fehlte-
SeilsSystM, Als die Erbschaft von Kiburg ihm zu vielen Unter-nehmungen Anlaß und Macht gab, lag Richard vonCornwall , den er nicht als König der Teutschen erkann-te''), in England gefangen: kein Reichüfürst hakte zu-gleich genügsame Klugheit, Kriegowiffenschafl undMacht, oder allgemeines Vertrauen, um den Thronder großen Kaiser einzunehmen, deren Friedrich der Letztegewesen- Vielmehr herrschte aus Mangel der vormali-gen Oberaufsicht überall frey die Stärke des Körpersoder die Anzahl unordentlicher Kriegsleute: durch derenThaten auch dem Räuber kein Raub, dem Kriegsmannkein Brot übrig blieb, und alles gesellschaftliche Lebengestört und verwirrt wurde. Die Jugend Rudolfs warin den Waffen verflossen"); Friedseligkeit war wederseinem Gemüth noch den Umstanden gemäß: dazu kam,daß, da er über die vornehmsten Orte seines Gebietes,nach dep Sitte alter Freyheit, mehr nicht als Vogtey«recht hatte'-), seine große Freygebigkeit' 4 ) „och weni-ger durch sein Einkommen unterstützt wurde als manglauben möchte' 4 b). Ucberhaupt würden sich unsere
v) Siehe bey Füßlin Crdbeschr. M, Vorr. S. n, eine be-kannte Historie.
10, >1. , bey P. P e j, r. II.
>i) Hieven sind auch im viele Beweise.
12) inl'ünlia arini» nulrit»» ; eliron. >V»lNr.
1Z) Vogt war er, z. V. in den Städten Aarau und Baden, zuBnbikon, Meningen, Windisch, Dlestenhofen, Hallau , Heimmcnthal, Surfte. Der Kastvvgtcyen Menge, s. bey
14) , I. 6.
14b) Daher auch der Vcrkaufbricf seines Hofs zu Thu"'gen (cul-iüv in Villa ch.) an Mariaecllc auf dem Wald, u>u,200 Mark; tiri; bey Gcrbcrt «vvu.