528 I. Buch. Siebenzehntes Capitel.
scheidenden Schlacht wider Przemysl Ottokar , Königvon Böheim und Markgrafen zu Mähren , auch Herzogzu Oesterreich, Steyermark, Krain und Kärnkhen,welcher zu der größten Macht unter allen Reichsfürstenviele nicht geringe Eigenschaften eineö KriegSmanns undKönigs vereinigte. Rudolf unterließ nicht, gegen Ja-cob Müller, einen Bürger von Zürich (im Andenken einerSchlacht, worin Müller mit eigener Gefahr ihm seinLeben gerettet), vom Thron aufzustehen und ihn freund-schaftlich zu ehrenMüller, den er hierauf zumRitter schlug, übergab dem Reich sein Haus am höch-ste» Ort in Zürich , auf daß das gemeine Wesen keinenSchaden leide durch die Erlaubniß, welche Rudolf ihmgab, einige Reichslehen an todte Hände zu veräu-ßern 'o-). Da in der vorigen Verwirrung ein so' großerTheil deS Kaiserlichen Gutes verloren war, daß mehr-mals die Reichssteuer erhöhet werden mußte"?), warbder König nie vergeblich weder an wohlhabende Bür-ger"^) noch an die Gemeine von Zürich "r) um außer-ordentliche Darlehn, Sie waren so wenig zurückhal-
ten) ; Tfchudi II7S,
ivü) Er hakte Rieden am AlbiS, ein Reichsafterlchc», das ervon Schnabelburg trug, dem großen Münster, den Thalacherbey Zürich dem Kloster in der Sylnau (Seldnau) verkauft,Müllers Brief 127s, 6oä. kusolj,ii. p. -zo. Rudolfs,ibis. »Z>.
10Z) Urkunde des Reichsvogtes Herrmann von Boiustettenund des Raths » 277 : cum ^oocrsli raura uos'
Aloriosis». Onurn kos., komauor- Webern, ittlolerubili^vprae^ravsromui-. Oos. kusolpli. p. »<a. Tschudi 4291. bis-Wohnlich betrug bis Reichssteucr 200 Mark, welche im Iaht»rso (Helvet- Calcndcr) auf a?is Gulden zs Schillings, Heller, oder den Werth von »roo Wutt Kor» gerechnetwurden.
,04) Konrad Biberlin, Ulrich Phungen, Wilhelm Schäflin; Kö-nigl. Urkunde, »203, 6 oä. kusolt-li. 240.
,vd) tvoo Mark für Erfurt ; vier Urkunden darüber,2Si; idiä. ^1. Ibl; HartmannS von Hailwyl,