543 I. Buch. Siebenzehntes Capitel.
nünftigo Vorstellung des Altlandammanns Konrad Hun-no, welchen er aus den Kriegen kannte "5). Cr ur«sheilte für das Land auch wider den Vogt auf Kiburg,Konrad von Tilendorf, bey welchem die Nonnen diesesKlosters Urkunde der Stenerfrcyheit erschlichen hat-ten '5 6). Diesem Konrad Hunno, als er in des Vater-landes Dienst grau geworden, verkauften die von Cchwytzum nur zehn Pfund ein Gut, welches viele hundert Gul-den werth war, auf daß er hieraus ihr dankbares Ge-müth erkenne "?).
v. Wie er Für sein Haus hatte Rudolf den guten Gedanken:Burgund ^' 'E" den alternden Rechten des Kaiserthums in diesenherstellen Landern die vorige Kraft gegeben würde, und Habüburgwollte: zu dem, was er erworben, durch Sparsamkeit, Wach-
samkeit und Muth kaufsweise oder schirmweise mehrereHerrschaften vereinigte, für Hartmann, seinen liebstenSohn, mit Willen der Fürsten , ohne furchtbare verderb-liche Gewalt, in den schönen starken Gegenden zwischenTcutschland, Italien und Frankreich , das* alte Burgun-dische Königreich herzustellen '58); über das Arelaten«fische gab er des Reicds Lehenrechl wie einen Brautfchatzdem Neapolitanischen Hause von Anjou, als Karl Mar-kcll seine Tochter nahm ''«t,).
155 ) Tschudl, 1275 .
iss) Eben dcrs, 1259 . ^
,67) Eben ders., » 232 . Mau findet K. Huniio schon >251in den Geschäften. Das Gut hieß Jrslncn.
158) Deö König 6 Brief au König Edward von Eng-
land, t'oolvra, ». I, ;>. 170; //«».
Darauf gründet sich die Schweizerische Sage, daß Albrecht i»diesen Ländern ein Herzogt!)»»» oder Königreich aufrichten wol-le»; es wurde in einem verhaßten Licht angesehen, und allesVerhaßte gern ihm zugeschrieben.
> 58 d) Prol. von Lurca ^r>n. brcvvs 1280. Der Prinz Karlstarb izo, vor seinen» Vater; große Ungarische Könige sind »suseiner Heirath mit Rudolfs Tochter.