Geschichte der Schwel;. 607
- Trümmern Avenricums ein bemauerter Flecken des Hoch. 'stists Lausanne sich unansehnlich erhob, vor den Ort Pe«kerlingen, welchen, da er feste Mauern und Massergra«den halte, er durch Hunger zur Uebcrgabe gcnölhiget'
Allein Papst Martin, Margaretha Wittwe König Lud«wig des Heiligen und König Edward vermittelten, daß,nach dem Spruch Bischof Heinrichs von Basel und Bi«schof Wilhelms von Belley, Philipp, welcher in demsieben und siebenzigstcn Jahr seine!: Alters und krank war,
Gumminen, Murtcn und Peterlingen aufgab, von demKönig alsobald auf sein Lebenlang als des Reichs ge«treuer Vogt und in dessen Schirm empfangen wurde, inden Lausannischen Sachen aber ein gütlicher Spruchgeschehen sollte ">°). Da vergab Rudolf den Einwvh.nern jener Orte ihren Widerstand, kam nach Freyburg,und vermochte den Bischof, daß nachdem er seinen An«hang belohnt'^') und von den Bürgern eine Geldsummegenommen, er ihnen den Bann öffnete *9-). RichardHerr von Corbiere wurde zu Lausanne des Reichs Land-vogt ' 0
So geschah, daß in drey Kriegen, durch den Muth (DerErfolg)Rudolfs, von den Herren zu Savoyen die Burgen,welche sie von dem Reich gewonnen, an dasselbe zurück«
Chronik von Osterhase» (Rauch scripn. vUisci-.N): 1'ovt inultos civilaU'i» in «lollirioni'm roc«;>il.
iso) Der Spruch der Bischöfe ist von Lausanne , ir«zHeu»,.; aus dem Lager vor Peterlingen ist v. bcnis. I. (dennwegen Urk> l>l. ist jener Spruch von «z, nicht von 82 )des Künigö Brief; sie müssen vergliche» werde», so best«!,tigcn sie fast völlig
i«t) Frcyhcitbricf, der der Gemeine von Vilette die Lau«samiischcn Rechte und Unabhängigkeit von der Mcyerey Lutrigiebt; bev
»v-) Spruch des Königs -» Freyburg i°84; id.; kgggPfund gaben ihm die Gefangene», rooo die Stadt.
>sa) Urk. >285; >>>.