auf das Urtheil des heiligen Stuhls. Durch seine Klug«heit und Muth vermochte seine Partey unter den Bürgern/den Bischof zu einer Theilung zu nöthigen, worin demHochsiift nützliche 202), <,lwr dw wichtigen Rechte demHerrn von Savvyen blieben: sintemal Wilhelm vonConflans, mit vielem Vorbehalt seiner höchsten Machtund übrigen Rechte, ihm auf sein Lebenlang und bis einfolgender Bischof mit einem Grafen sich über diese An.sprüche änderst vertrage, das Lehen der Vijlhumcy auf-trug 2°Z).
Die Dizthume saßen mit vier »»gelehrten Bürgernzu Gericht, Um alle Händel bis auf das Blut, nach demHerkommen, ohne viele Unkosten, mündlich, zu richtenund ordnen 2 am bischöflichen Hof nahmen sie vondcnBeklagten Bürgschaft ihrer Stellung in die Rechte^» ;Uebelthaier hielten sie in Verhaft, und sorgten für dieVollziehung der Todcsurtheile 2 ° 6 ). Amadeus, welcherden Handelsmessen Schirm versprach, erwarb über dieMärkte und den Aufenthalt Lombardischer Wechsler undanderer Fremden seinem Vizthum neue Machl^?). Baldaber wurde durch seiner Amtleute Trotz offenbar, wiesehr unwcise von den Bürgern der gewaltigere wider den
rvl) I^'scsriüm, peäsgis der Brucke und easalia moleiiäinorum;U rk. lV. 20;.
203 ) Urkunde, Asti , am 10 Herbstnionat; bey der 1730 er-schienenen Ausgabe Spon's.
rvi) Oe piuiio cl tilnc scripüs; Urk. dl. ris. Gautier, wel-cher zu sehr unter der Aufsicht seiner Obrigkeit sch/icb, sprichtnur von geringen Händeln, da doch in dieser von ihm selbstherausgegebenen Urkunde ausdrücklich gesagt wird, auch Lan-desverweisung und Einziehung der Güter, ja bis aufs Blutmöge der Vitzthum richten.
205) guäiciaws teniiionvs sionäo juri ia euria noslra « rui»aceipivi; Urk. lV. 21°^.
rok) Mci»/ tlukkk, cliron. ,ke Oencve, l,. I. lUsc.
, 07 ) r. I, wo er von den Savoyischcn Rechten über