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1/1825 (1825) Von des Volks Ursprung / durch Johann von Müller
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563
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Geschichte der Schweiz .

S63

In denselbigen Tagen, da, nicht ohne Auch«» Karlsdes Zweyten Königs zu Napoli und Grafen der Provence ,ein Stillstand gemacht worden, vertrug Wilhelm vonChampvcnt Bischof zu Laufanne Grafen Amadeus vonSavoycn mit AmadeuS Grafen von Genf , den er überwun-den, so daß jener die Burg zu Genf behielt und von die-sem die Huldigung annahm" >6). Ueber Nion wurde,von Seiten dcS Grafen von^ Savoycn, durch den RitterWilhelm ^on Eepkimo, sein Landvogt in dem umlie-genden Land, und Herrn Peter von Thurn zu Gestelen-burg, seinen Casilan zu Genf , mit Chandicu Landvogtvon Vicnne, PortabonS Landvogc von BeaujoloiS undandern Herren, verglichen, daß Savoycn diese Stadtvon zwey Freyheitbriefen den, welchen sie auS allenFreyheilbriefen seiner benachbarten Städte selbst wählenwürde, ertheilen soll-'?). Endlich erkannte ihn dieTochter Graf PeterS, Frau Beatrix, als Oberherrn ih-res väterlichen ErbeS, wie sie eS von Scissel biS nachFrcyburg in zerstreuten Gütern selbst, oder wie von ihrdie Frau von Ioinville zu Gcx, der Herr von ThoireVillarS zu Aubonne , und auch der Montfaucon eS zuLehen besaß"'8). Durch diese Thaten, welche AmadcuS

216) I2gz. Wir finden in den Genfer Geschichten

den Vertrag mit Bischof Wilhelm nicht; Wohl weil er, »achden Umständen, so günstig für den Grafen von Savoycn war,das desselben Haus, wenn er bekannt gemacht worden wäre,ihn benutzt haben konnte. Die von Savoycn mögen die Ur,künde verloren haben-

oir) Frieden Sinstrunicnt noz, iviso. Scptimo war Vogtvon GhablaiS und GcncvoiS; Hugo , Ritter, über

Vwnnois. Niott heißt bourg.

218) UrkMdc'd er Beatrix von i2m>. Wer Gex hatte, s.

im Gcschlcchtrcgistcr; daß Aubonne dem VillarS ge-wesen, lehrt eben der,'., Leben Philipps, ni«, und dieUrkunde des AbtS von S. Glaube, i»7S, wovonunten; ich weiß nicht, welches Lehen Montfaucoiiö gemeint ist.

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