HauS Habsburg in sünfhnndcrtjährige hohe Gewalt,endlich über Nationen, von welchen er nie gewußt, inLändern, deren Daseyn er nicht wähnte: so oft hat Eu-ropa von keinem andern Hause sür die allgemeine Frey-heit gefürchtet; und im Lauf des höchsten Glücks wurdeHabsburg durch sich selbst unterbrochen, durch den Man-gel weiser Mäßigung, der Kunst Rudolfs.
In dem achtzehnten Jahr nachdem die göttliche Vor-sehuug, wie er oft sagte"?), der Hütte seiner
Dätex ihn in den kaiserlichen Palast erhöhet," seinesAlters in dem vier und siebenzigstcn Jahr, erkrankteKönig Rudolf "sb). x>a er auf Speycr eilte, wo er inder Gruft vieler alten Könige und Kaiser des TeutschenReichs von seincii Thaten ruhen wollte, starb er zuGermersheim , welche Stadt er gestiftet halte. EinMann von großem Verstand, darum auch meist ein gu-ter Mann"°).
Zio) S. viele Stellen im n ; LeobWusW.
3,ob) Der An 11 allste aus Leoben meldet von dem altenKönig, dar er feine allznverlicbtc Burgundische Gemahlin - -(21 Jahre alt) zu feurig lieble. Wir scheu auö Ottvkars <Neimchronik, daß Rudolf über ein Jahr durch der Aerzte Kunstgelebt; „er blieb bc» den Witzen dennoch;" der nahe Tod wur-de ihm fünf Tage vorher, da er bey dem Drctspiele saß, au-geküudigct; „der König, edle» Muthe,!, au Lugend sich ver-mehret nit" Wohlan, sprach er, »ach Spcier!
3 so) Reimchrouik: Er war der best Urlugsmanii (Kricgs-mau») silier Zyt; er war der türest ( trcstichsie) Mann, derRichters Amt >e gewann, vi gi->>n,lv . n,„g,>a,>imn ujirvtl» i» bei», avvu»luri,8v in bauaglül, inollo rillor-
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uit alles bcschrybcli, wie der salig Knuig Rudolff was fromm ,
und tugendhaft, und fast von jedermelmiglich ivard beklaget;
u>>. t'ulr.
Rudolfs
Tod.