6-l» I. Buch. Achtzehntes Capitel.
„der soll das unschuldige unterdrückte Volk in seinem,-Thal nach g-meineM Räth in den uralten Rechten ihrer,-Freyheit so behaupten, daß ewig alle Schweizer dieser„Freundschaft Genuß haben sollen; sie wollen den Gra«,-fen von Habsburg von allen ihren Gütern/ Rechten
, „und eigenen Leuten auch nicht das geringste entfremden;
„die Vögte, ihr Anhang, ihre Knechte und Söldner,-sollen keinen Tropfen Blut verlieren, aber die Freyheit,„welche sie von ihren Dorältertt empfangen, dieselbe„wollen sie ihren Enkeln aufbewahren und überliefern."Als alle dessen fest entschlossen waren, und mit getrostemAngesicht und mit getreuer Hand jeder- in Erwägungdaß von ihrem Glück wohl all ihrer Nachkommen Schick-sal abhänge, seinen Freund ansah und hielt- hoben Wal «ther Fürst, Werner Stauffacher und Arnold an der Hal«den aus Melchthal , ihre Hände auf gen Himmel, undschwuren in dem Namen Gottes, der Kaiser und Dauernvon gleichem Stamm in allen unveräußerbaren Rechtender Menschheit hervorgebracht hat, also mannhaftig dieFreyheit mit einander zu behaupten^ Als die dreyßig" dieses hörten - hob ein jeglicher seine Hand auf und lei«stete bey Gott und bey den Heiligen diesen Eidi Ueberdie Art, ihren Entschluß zu vollstrecken, waren sie einig;damals gicng jeder in seine Hütte, schwieg still und win-terte das Vieh.
Der Teil. Indeß t?u.-.-sich zu, daß der Vogt Herrmann Geß.ler totgeschossen wurde- durch Wilhelm Teil"') einen
24 i) Der lebte ftines Geschlechts kommt vor als Teil vonAttinghausen (er starb i«sa)z aber vbschon aus derStiftung der Wallfahrt nach Bürgten, die Wilhelm Teilizos gethan, und aus dem Amt eines Meyers von Bürglen ,welche-er verwaltet, klar ist, er müsse ein wohlhabender Man»von ansehnlichem Geschlecht gewesen seyn, so ist seine Ver«wandtschaft »och zu dunkel, um zu entscheiden, ob ;n Atting»Hausen Güter ihm angestammt waren, oder durch seine Hei-ratb auf das Geschlecht gekommen.