Band 
Fünfter Theil.
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trale Stellung zu retten, wenn die Nation sich der Freiheitwürdig zeige, auseinander. Seine Eröffnungen wurdenmit Zustimmung und Beifall erwiedert. Die Tagsatzungnahm einstimmig den Grundsatz der Neutralität an, machteihn durch öffentliche Erklärung bekannt und übertrug demLandammann die Mittheilung dieses Beschlusses an alle mehroder weniger mit der Schweiz befreundeten Mächte, sowiean die Generäle der beiden in der Nähe ihrer Grenze be-findlichen kriegführenden Armeen "). Sie beschloß die Er-hebung eines Geldcontingents von beinahe einer MillionFranken^); ferner, es sollten die Kantone ein erstes Trup-penkontingent von 5,203 Mann also bereit halten, daß esbinnen 24 Stunden marschfertig sei, und ein zweites vongleicher Stärke bereit halten. Die Wahl des Generals hatteNapoleon beschäftigt; er hatte sich gegen Bachmann, denmilitärischen Anführer des Aufftandes von 1802, und aufeine unumwundene Weise für den schon betagten Alt-Land-ammann d'Affry ausgesprochen. Der Botschafter Vialverletzte durch die Zudringlichkeit, womit er diese Wahlbetrieb, das nationale Selbstgefühl, das zu dieser Zeil sichnoch hören lassen durfte. Ungeachtet seines Alters und deshohen Ranges, den er in der kriegerischen Laufbahn erreichthatte, erhielt d'Affry doch nur acht Stimmen; man fürch-tete, die Wahl dieses Freundes Frankreichs möchte auf SeiteOestreichs Mißtrauen erwecken; sechszehn zogen ihm denallgemein geachteten Alt-Landammann von Wattenwyl vor^).D'Affry's Edelsinn ward verletzt, doch nicht durch LieseWahl, sondern Lurch die gebieterische Weise, womit er selbstempfohlen worden war. Die Tagsatzung beschäftigte sichsodann mit der Instruktion für den General, der unter ihren

45) Abschied von 1805, s. H. — 46) Ibi4. a. V.47) Mutach'S Nevo!, Gesch. III, 39, 40.