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Neutralität nachgedacht. Ich werde dieselbe beachten undnichts von Euch verlangen. Sollte aber wieder Kriegausbrechen, und Oestreich gewänne die Oberhand, so wäretihr verloren. Mir gegenüber ist Euere Neutralität einWort ohne Sinn; sie kann Euch nur so lange, als ich will,dienen. Wie wäre es, wenn ich Euch an deren Statt durchVereinigung des Tyrols mit der Schweiz Kraft und Kon-sistenz verleihen würde? Eigentlich sollte ich dieses Landverbrennen; könnte ich es aber in Ordnung bringen, ohnees zu Grund zu richten , so würde ich diesem Auswege denVorzug einräumen. Selbiges hat Ähnlichkeit mit Euch, inSitten und physischen Mitteln; es würde bei allen zukünf-tigen Ereignissen Euere Kräfte verstärken. Es besitzt dennämlichen Freiheitsdurst wie ihr; es würde sich mit EuererVerfassung gut vertragen. Man würde einen oder zweiKantone daraus bilden. Für mich würde ich mir einzigfreie Heer- und Etappen-Straßen für die VerbindungenDeutschlands mit Italien vorbehalten. Ihr würdet dagegeneine neue Handelsstraße und einen Absatz für Euere Fabrikengewinnen. Dadurch würdet Ihr auch wieder in die natür-liche Verbindung mit den deutschen Staaten gelangen.Schon von Alters her wäret Ihr mit Deutschland ver-knüpft, Ihr hattet Euere Reichsstädte, kurz Ihr würdetwieder ein Theil des deutschen Reiches bilden, welches nunohnehin seine alten Rechte auf Euch wird geltend machen.Wie war das?""
„3a, der Abt von St. Gallen war titularer Reichsfürst."
„„Nein, nein, ich meine nicht das, weiter!""
„Allerdings waren mehrere unserer Städte Reichsstädte ."
Napoleon fuhr fort: „„Ihr könntet einst Euer eigenesOpfer werden'H. Alle übrigen Staaten vergrößern sich,
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