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heil, rief ihnen zu, sie wären alle Helden und jeder vonihnen hätte dos Ehrenkreuz verdient. Einige Legionskreuzeund Beförderungen gaben auch wirklich Zeugniß von derZufriedenheit des Kaisers "). Während dieses ganzen Feld-zuges hatten die Schweizer , obgleich einem viel zahlreichernFeinde ausgesetzt, weder einen Adler, noch eine Fahne ver-loren ").
Der durch vaterländische Begeisterung gestiftete Brand
13) Siehe das 28ste Bulletin der großen Armee.
14) Der militärische Ruhm der Schweizer im französischen Dienste glänztenicht weniger in andern Diensten. Ein Beispiel von vielen. KarlWilhelm Heidegger von Zürich trat 1805 erst achtzehn Jahrealt in bayerische Dienste, machte 1807 den preußisch-schlestschen und1809 im Generalstabe des Marschall Lefsvre den östreichisch-tyroli-schen Feldzng mit. Auf Verlangen des Generals Drouet, der aufden muth- und talentvollen jungen Krieger aufmerksam geworden,und mit Erlaubniß des Königs machte er einige Feldzüge in Spa-nien mit, und kehrte hierauf nach Bayern zurück. Nach Aenderungder Politik dieses Staates zeichnete er sich in der Schlacht bei Ha-nau aus, und im gleiche» Jahre eroberte er Blamont bei Pruntrut ,die erste französische Festung, welche in die Hände der Alliirten fiel.Auf den Schlachtfeldern von Brienne und ArciS, in den Treffen beiBar-sur-Aube , Rogent u. s. f. bewährte Heidegger seine Kriegs-kenntnisse und seine Unerschrockenheit vielfach. In dem Feldzuge von18l5 und dem zweiten Einzüge der Alliirten in Paris Adjutantdes Feldmarschalls Wrede wurde er zum Oberstlieutenant im General -stabe befördert. Nach hergestelltem Frieden verwandten ihn die Königevon Bayer» Maximilian und Ludwig mehrfach. Um Griechenlands Wiedergeburt erwarb sich Heidegger theils als Militär, theils alsordnender Verwalter der Philhellenischen Hülfsgclder große Verdienste.1832 ward er Generalmajor und Mitglied der Regentschaft fürHellas. Sieben Orden, von Bayern, Griechenland, Spanien ,Frankreich und Rußland verliehen, schmücken seine Brust. DenSt. Wladimirorden erhielt er auf dem Schlachtfelde von Brienne
^ aus Kaiser AleranderS eigener Hand. 1841 wurde er zum Freiherr»von Heideck erhoben (Gerold Meyer von Knonau . Der K. Zürich.II, 328, 329). Eine Kriegsgeschichte würde noch viele andere Bei-spiele berichten.