Band 
Fünfter Theil.
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Nicht weniger heldenmüthig zeigten sie sich bei demRückzugs von Borisow . Um ihre Reihen nicht zu lichten,waren sie mit einander übereingekommen, die schwer Ver-wundeten der Verpflegung der leichter Verwundeten zu über-lassen. Fünfmal griff nach bereits erschöpfter Munition daserste Regiment unter dem Rufe: es lebe der Kaiser! esleben die Tapfern von Polotsk! den Feind mit dem Bajo-nette an. Hatten sich doch am Anfange des Feldzuges dieOffiziere das Wort gegeben, den alten Waffenruhm ihresVaterlandes zu behaupten. Bei dem Uebergang über dieBeresina bildeten die von drei Armeen gedrängten Schweizer den aus jenen 8000 Mann, welche unter dem MarschallNey gegen 27,000 Russen genügten, bestehenden VortrabDie Meisten fielen in der Oeffnung, zu deren Bahnung sieam thätigsten beigetragen hatten6000 verloren aufdiesem Feldzuge das Leben, die Hälfte derselben bei denGefechten um Polotsk und die Beresina Von den fran-zösischen Generälen stets an diejenigen Posten gestellt, wodie Streiche des Todes am sichersten fielen, kamen wenigezurück, da keiner sein Leben durch Feigheit retten wollte.Der französische General, der die Geschichte dieses Feld-zuges als Augenzeuge geschrieben hat, macht ihnen nureines zum Vorwurf, nämlich ihren Ungestüm und ihre Ver-wegenheit "s Der Divisionsgeneral Merle, der sie befeh-ligte, ein Zeuge ihrer beinahe unglaublichen Unerschrocken-

kelvst. äans Is oanton äs Vaud, 267, 268. Diese Schriftbildet einen Theil seines Bandes Lluelo» 6'kistoire nationale.I-aus. 1842. 8.

8) Gemeinnützige Schweiz . Nachrichten, 1813 Nr. 49; Sexur, I.XI, cd. 8; lomini, Napoleon au tribunal <ie Lesar, IV, 108.

10) Rapport 6u colonel 6'Xklrx. ^

11) Landammann Reinhard an Napoleon , 27. März 1813.

12) Segur, I. X, cd. 1.