Band 
Fünfter Theil.
Seite
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erleichterten und seine Verwegenheit ermuthigten. In derThat scheuten sie sich vor keinem Mittel. Dieser, auchWiener-Comite genannte Clubb arbeitete darauf hin,das Cabinet von Wien zu bewegen, das verbündete Heer indie Schweiz einrücken zu lassen, um die alten Aristokratienwiederherzustellen und die ehemaligen Unterthanenländer,nunmehr Kantone, unter ihr Joch zurückzuführen "). Durchseine Kühnheit verschaffte er sich um so leichter die Stellungeiner Macht, da er sich mit der Mehrheit des Rathes vonBern identisicirte. Mit seiner Tendenz im Einklang undohne Zweifel mit ihm in Verbindung, verdoppelte der Wie-derherftellungsverein seine Thätigkeit. Die einflußreichstenMitglieder desselben suchten durch Hoffnung und Einschüch-terung den alten Schultheißen von Freudenreich zu bewegen,seine Stelle niederzulegen, und sannen auf eine Regierungs-veränderung im Sinne der aristokratischen Interessen. IhreBemühungen, um den General von Wattenwyl zu gewinnen,scheiterten an seiner unerschütterlichen Rechtlichkeit. Leiderschwächte seine Entfernung von Bern den überwiegendenEinfluß, den er zuvor in den Staatsangelegenheiten aus-geübt hatte. Er versuchte es noch an seinen ehemaligen Col-legen, um ihre Vaterlandsliebe gegen die Intrigue zu waff-nen. „Bern , schrieb er an den Geheimen Rath, bietet nuneinzig in der Schweiz den Anblick einer im Zustande einespolitischen Fiebers sich befindenden Stadt dar, wo die Re-gierung zu ihrer Sicherheit außerordentliche Maßregelnergreifen muß, ohne die Ruhestörer strafen noch desavouirenzu dürfen. Hochgerichte Herren, diese Lage ist, ich darf esfreimüthig sagen, Ihrer und einer Regierung, die ausMännern besteht, die auf Ansehen und Achtung Anspruchmachen, unwürdig. Nehmen Sie solche durchgreifende

44) ve koverea, Nem. IV, 154,