Band 
Fünfter Theil.
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Familienvater. Mehrere Bataillone wurden sogleich, dieandern nach und nach entlassen. Es gab solche, welche,tief betrübt über die dem Vaterlande zugefügte Schmach,wüthend die Gewehre zerbrachen, womit sie sich unnütz zuseinem Schutze bewaffnet hatten. Besonders empfanden diewarmblütigeren Waadtländer den Stachel dieser Schandeund fürchteten für die jugendliche Selbstständigkeit ihresKantons. Sie theilten alle die von einem ihrer Tapfern,dem Oberst Guiguer von Prangins, der mit der Vertheidi-gung Eglisau's beauftragt war, in seiner Antwort auf dasSchreiben eines Flügeladjutanten des Oberbefehlshabersausgesprochene Ansicht: „Ich habe, schrieb er, von Sr.„Ex. dem Herrn General von Wattenwyl keinen Befehl»erhalten, der dem entgegen wäre, welcher mir als General»gegeben wurde, die Neutralität zu vertheidigen. Bis ich»ihn empfangen habe, kann ich nur als Soldat meine Pflicht»erfüllen und meine persönliche Ehre retten, nachdem die»meines Vaterlandes vernichtet worden ist/'

Bei solcher militärischer und moralischer Stimmungder Truppen blieb dem General keine andere Wahl übrig,als den Aufforderungen Reinhards nachzugeben und sie zuentlassen. Er that es durch eine Proklamation'^). 2neinem an das Bundeshaupt erlassenen Schreiben sprach erdie Hoffnung aus, daß der Landammann sowohl als diesämmtlichen Stände sich überzeugen würden, daß er nachMaßgabe der in seinen Händen gelegenen Mittel seine Pflichterfüllt und das größte Uebel, nämlich dasjenige, durch eineunzweckmäßige Gegenwehr feindselig behandelt zu werden,von dem Vaterlande abgewendet habe ^). Es wird behauptet,

92) Proklamation des Generals von Wattenwyl an die eidgenössischenTruppen. St. Urban. 24. Dec. 1813.

93) Lon Wattenwyl an den Landammann Reinhard, Zürich , 30. Dec.