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Eilmärschen durch die Schweiz ziehen und »«vermuthet vorGenf stehen sollte, zu vermeiden. Bevor er jedoch Basel verließ, sorgte er für dessen augenblickliche Sicherheit,indem er eine hinlängliche Trupvenanzahl daselbst zurückließ,um einen allfälligen Angriff der Garnison von Hüningen abzuwehren 2 °).
Die Festung Hüningen ward eingeschlossen, das festeSchloß Landskron genommen, und das Hauptquartier derverbündeten Monarchen nach Basel verlegt. Zn vier Tagenzogen vier Armeecorps, über 150,000 Mann, mit zahl-reicher Artillerie, durch Basel ; zwei andere Corps rücktenüber die Brücke von Laufenburg, ein letztes durch Schaff-hausen ein; sie drangen durch Genf, Pontarlier , Mont-beliard und Bcfort in Frankreich ein 2 ').
Der Rückzug der eidgenössischen Truppen fand im Gan-zen, besonders wenn man die rasche Anordnung, die mangel-haften Einrichtungen und das sowohl in dem Volke als unterdem Heere verbreitete Mißtrauen bedenkt, mit überraschen-der Ruhe und Ordnung statt. Einige Compagnien erwar-teten nicht den höher« Befehl, um sich aufzulösen; andereverlangten dringend nach der Rückkehr; der Gedanke, daßwährend ihrer Entfernung fremde Soldaten sich an denhäuslichen Herd setzen möchten, erschreckte die Gatten und
90) Oe koverea, liiern. IV, 172 — 178; von Tillicr, 40i — 409.Es ist also nicht richtig, zu sagen, die schweizerische Besatzung habeBasel „ohne alle Garantie für dessen Sicherheit" verlassen, wieman in: Der Kanton Basel, S. >9 (Gemälde der Schweiz ) liest.Erwähnen wir ferner, daß der Oberst Herrenschirm,id bei einemBesuche, den der Generallientenant von Bnbna ihm machte, diesemdie Stadt und den Kanton Basel empfahl. Die Barler Regierungbeschwerte sich in der Folge, daß die zn ihrer Verfügung gestellteBesatzung, ungefähr 1000 Mann Truppen aus dem Kanton, nichthinreichend sei.
Sl) Von TMer, II, 410.