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rungscommission, jedoch ohne Unterstützung des Volkes.Der um 2 Uhr Nachmittags von Bern angekommene Schult-heiß Gluz redete die auf einem öffentlichen Platze versammelteMenge an und brachte mehrere Landleute und Bewaffnetezurück. Unterdessen hatten sich die Anhänger der Regierungvon der ersten Ueberraschung erholt und einige Milizoffiziereihre Leute gesammelt. Zweimal schlug man sich und es gabeinige Verwundete und Todte; dann wurden Unterhandlun-gen angeknüpft, worauf die Landleute in ihre Heimath zu-rückkehrten. Die von Bern auf Verlangen der solothur-nischen Regierung gesandte kriegerische und diplomatischeHülfe, sowie die Repräsentanten der Tagsatzung fandenbei ihrer Ankunft die Ordnung äußerlich schon wiederhergestellt.
Die Regierung von Solothurn war jetzt, nachdem siediesen Sieg errungen hatte, in der Stellung, die innereUnzufriedenheit und Feindschaft mit großherziger Milde zuüberwinden. Allein statt den verständigen Rathschlägen desedelgesinnten und biederen Greises, Amtsschultheiß vonAregger, Gehör zu geben, zogen die jungen Patrizier dasVergnügen der Rache einsichtsvoller Großmut!) vor, undihre Leidenschaftlichkeit riß auch die Mehrheit des GroßenRathes mit sich fort. Dieser verweigerte die anfangs zurNiederdrückung der Gefahr in Aussicht gestellte Amnestieund leitete gegen eilf Flüchtige und andere, die nicht flohen,worunter auch der Geschichtschreiber der Schweiz , Glutz-Blotzheim, eine Untersuchung ein. Auf eine Vorladung desAppellationsgerichtes antworteten die Flüchtigen nur miteiner Denkschrift, worin sie ihrerseits mit Anklagen auf-traten. „Eine Regierung, sagten sie, die in der Nacht des8. Januar gegen die Grundsätze des Rechts, gegen denWillen der Verbündeten, gegen die Beschlüsse der Tagsatzungund gegen die Wünsche des Volkes und seiner Bevollmäch-