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und Blätterwerk, bei einzelnen in Verbindung mit' Sinnbildernder französischen Revolution und mit bezüglichen Inschriften, wie„Constitution frangaise“ und „Vaincre ou mourir“. Eines dieserPapierdessins trägt die Anmerkung „anno 1797, d. 31. Aug.“Nach dem Tode Fabrikant Streiffs führten seine Schwieger-söhne, die er schon früher ins Geschäft aufgenommen hatte, das-selbe weiter; es waren dies IX er Richter Joh. Tschudi (1746-1793),ein Enkel jenes T. IS. 37 erwähnten Baumwollen- und GarnhändlersJoh. T., und Kaufmann Joh. Heinrich Blumer (1753—1844). Schonums Jahr 1783 trennten sie sich jedoch in der Weise, dass Blumerdas Stammgeschäft behielt, während Tschudi, der sich 1776 inzweiter Ehe mit Barbara Marty, einer Tochter des Dr. und Chor-herrn Bartholome M. vermählt hatte, unmittelbar unterhalb eineeigene kleine Druckfabrik erbaute. Es war derselben jedoch keinelange Existenz beschieden; denn Tschudi starb schon 1793 undim gleichen Jahre kam auch seine im Beruf ebenfalls lebhaftthätige Frau ums Leben, indem sie am Zipfel ihres Halstuchesvon einer Calander erfasst und auf diese Weise erwürgt wurde.Das Geschäft, durch ihren Vater, Dr. Marty, und ihren ältestenSohn, Kaufmann und Richter Joh. Christof Tschudi, unter demalten Firmanamen noch einige Zeit fortgesetzt, kam spätestens1798/99 zu gänzlichem Stillstand. (In den 1850er Jahren nahmdie Regierung die Fabrik als Einquartierungslokal in Pacht, weshalbman sie von da an als „Kaserne“ bezeichnete, bis sie in der Brand-nacht des Jahres 1861 der Zerstörung anheim fiel). J. Chr. Tschudibesass übrigens oberhalb der Streiff’schen oder nunBlumer’schenFabrik noch eine Getreidemühle samt Wasserrecht und Areal,auf welchem später die Druckfabrik Gabriel Trümpy entstand.Aus der Tschudi’schen Fabrik hat sich folgende nicht uninter-essante Fagon-Rechnung erhalten: