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Handel und Industrie des Kantons Glarus : geschichtlich dargestellt / Adolf Jenny-Trümpy
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Druckerlohn-Rechnung vom 5. März 1794.

Von Johannes Tschudi im Oberdorf in Glarus an HeinrichLuchsinger & Cie. 2 Ballen zu ihrer Disposition pr. Frank-furt a/M auf die Post gethan: HL. Ko. 1 u. 220 Stück Houcli. blau und weiss No. 6 j

20 ,. ,. „ ,. ,. ,.7} 48 St, ä fl. 4“, = fl. 216.

8 „

12

8

8

1

26

12

6

30

14

156

19

2

1

blau und rothe

Indiennes ,. ,. „

Moucli. hellblau u. roth

73 St. ä fl. 6'A

474.30

weissbodenu. roth (Krapproth?) No. 6

„ ?) « J

,. ,. viol. (Krapplila ?) ,. 6

« >■ » ( r ?) . 7

weissbodenu.blau No. 6

= 195.—

r- I in

21 St,

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Indiennes Doppelblau ,. 8 .Bleicherlohn von 64 Stück k 12 Kr.

ä fl. 3

73.30

5.30

12.48

208 Stück k 16 aunes

fl. 977.18

Diese Tschudi’sche Druckfabrik war indessen nicht die zweit-entstandene im Lande gewesen, denn schon früher hatte Molliseine solche durch Fridolin Streift (1789 —1817) erhalten. Der-selbe, ein Sohn Tagwenvogt und Landschreiber Joh. Balthasar’sin Glarus und ein Neffe Landmajor und Fabrikant Joh. HeinrichStreiff’s, begab sich, nach der direkten familiären Ueberlieferung,als junger Mann nach Basel, um sich in einer dortigen Fabrik(jedenfalls in einem der Etablissemente Ryhiner) zum Farbkochund Koloristen auszubilden. Dort machte er die Bekanntschafteiner Auguste Sophie Beglinger, die in Mülhausen einige Bildunggenossen hatte und nun bei seinen Prinzipalen im Dienst stand,deren Eltern aber früher von Mollis nach Lörrach ausgewandertwaren. Er vermählte sich schon Ende der 1750er Jahre mit ihrund kehrte nach Hause zurück, wo sein Vater von der frühzeitigen