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Handel und Industrie des Kantons Glarus : geschichtlich dargestellt / Adolf Jenny-Trümpy
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a) Fridolin K., geb. 1767, gest. 1837 in St. Gallen;

b) Joh. Heinrich König-Zopfi, geh. 1783, gest. 1865 inBrüssel, wo seine Familie niedergelassen blieb;

c) Handelsmann Joh. König-Oertli, geb. 1757;

d) Weberherr Kaspar K. (1764—1836), cop. mit Elsbeth Becker(Tochter des unten folgenden Stammvaters Bernhard Becker.)Dessen älterer Sohn, Oberst Balthasar König, starb 1850in Chur (war Vater von Dr. med. Friedr. Aug. Königin Linthal).Der jüngere Sohn hiess Bernhard König (1799—1880) undwar einer der grossem Fergger und Stückhändler. 1836 er-warb er ein Bleichereigeschäft, welches Hauptmann undStückfergger Bartholome Jenny 1828 in der sog. Brunnen-allmend jenseits der Linth gebaut hatte, und verwandeltedasselbe als Firma König & Cie. in eine kleine Türkischrot-färberei und -Druckerei.

Die Söhne und Schwiegersöhne von Stammvater BernhardBecker (1736—1812) von und in Ennetbühls unterhielten anfäng-lich gemeinschaftlich und später z. T. getrennt einen ausgedehntenHandwebereibetrieb, sowohl als Fergger (für grössere^ Handels-leute und Fabrikanten) als auch auf eigene Rechnung, indem siezu Hause und in der Ortschaft selbst und noch mehr im Grossthalund auf Kerenzen zahlreiche Weber beschäftigten. Es waren dies:

a) Sohn Johannes Becker (1772—18370; dessen Sohn warStückhandelsmann Bernhard B., 1798—1878 (Schwieger-vater von Druckfabrikant Joh. Freuler);

b) Sohn Bernhard Becker, Wirt; er und seine Söhne be-teiligten sich in der Folge bei der oben erwähnten FirmaKönig & Cie .;

c) Schwiegersohn Kaspar König, Weberherr, schon oben er-wähnt;

d) Schwiegersohn Josua Freuler (1749—1859), war ebenfallsviele Jahre am Geschäft beteiligt;

e) Sohn Joh. Jakob Becker, geb. 1768, gest. 1859 in Rüti.Dessen ältester Sohn Bernhard Becker-Oertli (1799—1884)blieb bei der Handweberei und privatisierte nach Aufhörenderselben in Glarus. SeineBrüder Johannes B. (1806—1857)